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Gedenken an den 28. März

Öffentliche Veranstaltung zum Jahrestag der Bombardierung in Attendorn – Anschließend Friedensgebet am Klosterplatz

Mit einer öffentlichen Veranstaltung und der Einladung zum anschließenden Friedensgebet erinnert die Hansestadt Attendorn am Samstagvormittag, 28. März 2026, an den Jahrestag der Bombardierung der Stadt im 2. Weltkrieg.

Am 28. März 1945 wurde die Hansestadt Attendorn durch alliierte Bombenangriffe schwer zerstört. 140 Menschen verloren ihr Leben, 286 Wohnungen in der Attendorner Innenstadt wurden zerstört. Der 28. März und der 15. Juni 1945, an dem nach Kriegsende in Attendorn das Munitionsdepot im Keller des Rathauses explodierte und weitere 35 Menschen in den Tod riss, brachten die Schrecken des Zweiten Weltkrieges unmittelbar in die Stadt Attendorn. Ein Krieg, der die Folge einer barbarischen nationalsozialistischen Regierung war, die seit 1939 einen rücksichtslosen Vernichtungskrieg führte – bevor der Krieg schließlich auch das eigene Land heimsuchte.

Alljährlich am 28. März erinnert die Hansestadt Attendorn mit einem Blumengebinde an der Gedenkstele auf dem Klosterplatz an dieses schreckliche Ereignis. Ebenso erinnern die katholische und die evangelische Kirchengemeinde durch das Läuten der Totenglocken an die Bombardierung der Stadt.

In diesem Jahr findet das gemeinsame Gedenken am Samstag, 28. März, an der Gedenkstele auf dem Klosterplatz statt und wird anschließend mit dem allwöchentlich stattfindenden ökumenischen Friedensgebet an gleicher Stelle verbunden.

Das Programm beginnt um 10.50 Uhr mit dem zwanzigminütigen Läuten der Totenglocken der Attendorner Kirchen zur Erinnerung an die Bombardierung der Stadt. Um 11.10 Uhr wird Bürgermeister Christian Pospischil eine Ansprache halten und ein Blumengesteck niederlegen. Um 11.25 Uhr erklingen die Glocken anschließend erneut und laden zum ökumenischen Friedensgebet ein, das wie an jedem Samstag um 11.30 Uhr auf dem Klosterplatz beginnt, welches an diesem Tag die Bedeutung des Nagelkreuzes von Coventry zum Thema hat.

Bürgermeister Christian Pospischil und der Projekt-Verantwortliche im Rathaus Tom Kleine laden die Bevölkerung herzlich ein, an dieser Veranstaltung teilzunehmen: „Das Gedenken an den 28. März 1945 erinnert uns daran, welches Leid Krieg und Gewalt auch über unsere eigene Stadt gebracht haben. Es ist zugleich Mahnung und Auftrag, uns gemeinsam für Frieden, Demokratie und ein respektvolles Miteinander einzusetzen.“

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