Top 5 der Woche

Ähnlich

Skilangläufer des TV Attendorn im schweizerischen Engadin erfolgreich

Strahlender Sonnenschein und leichte Minusgrade, dazu eine perfekt hergerichtete Loipe bildeten die äußeren Voraussetzungen für die 56. Auflage des Engadin Skimarathons nahe des schweizerischen Sankt Moritz. Rund 13500 Wintersportler aus mehr als 60 Nationen hatten sich auch in diesem Jahr eingefunden, um an dem traditionellen Sportereignis im Herzen Graubündens teilzunehmen und es zur zweitgrößten Langlaufveranstaltung weltweit zu machen. Mit gleich vier Aktiven ging dabei auch der TV Attendorn an den Start.

Bereits am Donnerstag vor dem eigentlichen Event startete mit Julian Müller ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent aus den Reihen des Traditionsvereins beim Nachtlauf ins Eröffnungsrennen. Der Youngster hatte nur vier Tage zuvor im österreichischen Seefeld beim dortigen Ganghoferlauf überzeugt und konnte sich auch hier in Toppform beweisen. Am Ende der 18 mit Stirnleuchten gelaufenen Kilometer zu später Stunde stand der 17jährige im Feld der mehr als 900 Starter mit einer Bronzemedaille auf dem Podest der U18 Läufer.

Nur 3 Tage später gab es für ihn eine erneute Topp 10 Platzierung. In fast genau einer Stunde und zwei Minuten legte er die knapp 22 Kilometer von Maloja nach Pontresina zurück und sicherte sich Rang 6 der U18.

Für die große Überraschung an diesem Tag aus heimischer Sicht sorgte Lea Selter. Genau 1:12:01,7 benötigte sie für die Halbmarathondistanz und belegte bei den Damen den Silberrang im Feld ihrer 187 Konkurrentinnen.

Genau diesen Rag erlief sich erneut auch Sabine Selter. Der 58jährigen war es rasch gelungen sich gemeinsam mit ihrer Schweizer Konkurrenz vom Feld abzusetzen und ebenfalls Silber in ihrer international stark besetzten Altersklasse mit in die Hansestadt zu nehmen. Sabine Selter ist es damit erstmals gelungen, bei drei aufeinander folgenden langläuferischen Großveranstaltungen in diesem Winter – in Bodenmais, Oberammergau und St. Moritz – jeweils in ihrer Altersklasse auf dem Podest zu landen.

Den Erfolg der Skiabteilung im TV Attendorn vervollständigte anschließend noch einmal Mattis Hecht. Der 25jährige ehemalige Eisschnellläufer legte die 44 Kilometer auf rund 1800 Meter Höhe in hervorragenden 2:12:24,6 zurück und schaffte dabei das Kunststück, seine Leistung aus dem Vorjahr noch einmal um satte 15 Minuten zu unterbieten.

Vorheriger Artikel

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Beliebte Beiträge