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„Schaufensterkrankheit“: Ein harmloser Name für ein großes Problem

Die meist älteren Erkrankten unterbrechen ihr Gehen, um sich eine kurze Verschnaufpause von den Schmerzen zu gönnen. Ein Blick auf die Auslagen von Schaufenstern überbrückt währenddessen die Zeit, bis es wieder irgendwie weitergeht. „Schaufensterkrankheit“ lautet im Volksmund der verharmlosende Begriff für ein schweres Leiden, das geschätzt vier bis fünf Millionen Menschen in Deutschland betrifft. Unbehandelt kommen die Schmerzen bei der offiziell periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) genannten Erkrankung auch irgendwann im Ruhezustand vor oder es können sich große Wunden an den Beinen entwickeln, die nicht mehr abheilen. Ein Vortrag an der Helios Klinik klärt über Ursachen und Behandlungsverfahren auf.

Durchblutungsstörungen in den Beinarterien verursachen die pAVK-typischen starken Schmerzen und können im schlimmsten Fall zu einem akuten Gefäßverschluss oder offenen Beinen führenDas Leiden kann je nach Ausprägung im Durchschnitt bis zu zehn Jahre Lebenserwartung kosten. Bewegungsmangel und eine ungesunde Lebensweise, Stichwort Rauchen, erhöhen die Wahrscheinlichkeit, daran zu erkranken. Zur Behandlung der pAVK gibt es mittlerweile verschiedene etablierte Diagnose- und Behandlungsoptionen. Welche in Attendorn angewendet werden, darüber berichtet Cebrail Günes, Chefarzt der Gefäßchirurgie.

Vortragstermin: „Schaufensterkrankheit: Ein harmloser Name für ein großes Problem/
17. März um 18 Uhr/ Helios Klinik Attendorn. Mit Cebrail Günes, Chefarzt der Gefäßchirurgie.

Eintritt kostenlos.

Anmeldung unter 02722-60-0 erwünscht.

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