Helferinnen und Helfer dringend gesucht
Während die Gründer des Jeans-Recycling-Projekts in Köln ihre Arbeit einstellen mussten, soll die Sammlung im Kreis Olpe weitergeführt werden. Ziel ist es, ausgediente Jeans nicht im Müll verschwinden zu lassen, sondern sie dem Recycling zuzuführen und so Ressourcen, Energie und CO? einzusparen.
„Die Jeans-Recycling-Initiative hat gezeigt, dass viele Menschen bereit sind, Zeit und Mühe zu investieren, wenn es um den Schutz von Klima und Ressourcen geht“, heißt es in der Mitteilung der Kölner Organisation IGLU gUG (gemeinnützige Unternehmergesellschaft). „Wenn aber Wirtschaft und Politik nicht mitziehen, verpufft dieses Engagement leider.“
Gerade deshalb möchten Sabrina Niklas, Initiatorin des Projekts im Kreis Olpe, die Sammlungen hier nicht aufgeben, sondern gemeinsam mit freiwilligen Helferinnen und Helfern weiterführen.
Aktuell stehen an allen Rathäusern der Kommunen im Kreis Olpe blaue Sammeltonnen bereit, in die Bürgerinnen und Bürger ihre alten Jeans einwerfen können. „Eingeworfen werden sollen lediglich nicht mehr tragbare Jeans. Alle Kleidungsstücke, die noch getragen werden können, sollen bitte an Second-Hand-Sammelstellen weitergeben werden, zum Beispiel die „Jacke-wie-Hose“-Läden des DRK. Wir sammeln nur alte und kaputte Jeans-Textilien, die an die Zerreißanlagen verbracht werden sollen“, betont Sabrina Niklas.
Damit die Sammlung auch weiterhin funktioniert, werden dringend helfende Hände gebraucht:
- Gesucht wird eine zentrale Lagerstelle im Kreis Olpe, in der die Jeans zwischengelagert werden können – nach Möglichkeit in Autobahnnähe.
- Helferinnen und Helfer, die die vollen Sammeltonnen an den Rathäusern regelmäßig leeren und die Jeans zur Lagerstelle transportieren.
- Freiwillige Fahrerinnen oder Fahrer, die die gesammelten Jeans von dort zum Recycling-Unternehmen Altex in Gronau bringen.
- Sofern es andere Verwertungsmöglichkeiten als das Recycling-Unternehmen in Gronau gibt, sind wir auch da für neue Ideen offen!
„Wir sind überzeugt: Auch im Kleinen können wir etwas für den Klimaschutz tun. Jede Jeans, die nicht im Restmüll landet, leistet einen Beitrag dazu“, betonen die Organisatoren.
„Allerdings ist es quasi zu zweit nicht mehr zu leisten“, gibt Sabrina Niklas zu. „Die Fahrten werden aktuell von meinem Mann Peter und mir nahezu allein und privat erledigt. Für die letzte Fahrt nach Gronau hatten wir tolle Unterstützung durch ein hier ansässiges Logistik-Unternehmen. Ohne weitere Hilfe werden wir das Projekt bis zum Jahresende einstellen müssen.“
Bei Interesse zu helfen melden Sie sich daher bitte gern unter sab_niklas@freenet.de oder telefonisch unter 02762/987819.



