Es regnete in Strömen und so mussten die Attendorner Christdemokraten kurzerhand improvisieren. Hatte Ratskandidat Uli Selter eigentlich ein gemeinsames Programm für alle Altersklassen auf dem Mehrgenerationenspielplatz vorbereitet, so landete der Kreis der trotz der Witterung Erschienenen schließlich bei Kaffee und Kuchen im benachbarten Attendorner Kino. Auch wenn der praktische Teil nun fehlte, der Intention des Nachmittags tat es unterdessen wohl kaum Abbruch.
CDU- Bürgermeisterkandidatin Friederike Brodhun, selbst auf vielfältige Weise im Ehrenamt tätig und gerade in der Arbeit mit mehreren Generationen beheimatet, kam rasch ins Gespräch mit den Interessierten im Alter zwischen sechs und vierundachtzig Jahren: „Faszinierend, wie viele konstruktive Vorschläge und Möglichkeiten von den so unterschiedlichen Anwesenden aufgezeichnet wurden“, konnte die 44jährige feststellen.“ Wir nehmen die Ideen und Bedürfnisse gern auf und werden sie zeitnah umsetzen.“ Dabei spielte inhaltlich die Sprach-und Leseunterstützung von Senioren für Schüler ebenso beispielhaft eine Rolle wie eine Handyhilfe durch die Fachkenntnisse der jungen Generation. „Einkaufsdienste und Kinderbetreuung, sind ebenfalls Aufgaben, die unsere Generationen zu einem gegenseitigen Miteinander und Helfen animieren könnten,“ so eine Teilnehmerin bei der abschließenden Zusammenfassung im Kinofoyer.
Max Schmieding als Mitorganisator zeigte sich sichtlich zufrieden: „Ein erster Schritt für ein besseres gemeinsames Miteinander in der Zukunft ist jedenfalls getan.“

