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Sportbünde im Kreis Olpe unterstützen Forderung des Landessportbundes NRW

NRW-Anteil am Bundes-Sondervermögen für Sportinfrastruktur

Investitionsoffensive für die Zukunft des Sports: Der Kreissportbund Olpe und die sieben Stadt- und Gemeindesportverbände unterstützen die Forderung des Landessportbundes NRW, einen substantiellen Anteil des Landesanteils am geplanten Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes für die Sanierung und Modernisierung von Sportstätten bereitzustellen.

 „Der Sanierungsstau bei städtischen und vereinseigenen Sportanlagen in NRW beträgt derzeit rund 3,5 Milliarden Euro. Auch im Kreis Olpe besteht bei einigen kommunalen und vereinseigenen Sportanlagen dringender Sanierungs- und Modernisierungsbedarf. Die bisherigen Investitionen der Kommunen sind lobenswert, jedoch bestehen in Naher Zukunft vielerorts kostspielige Sanierungsbedarfe und werden die vielfach notwendigen energetischen Sanierungen den Investitionsbedarf weiter erhöhen. Besonders betroffen ist der Breitensport, der auf funktionierende Infrastruktur angewiesen ist“, verdeutlicht KSB-Vorsitzender Rolf Kantelhardt. Das Sondervermögen des Bundes bietet die historische Chance, diese Situation nachhaltig zu verbessern.

Insgesamt wird das Land NRW pro Jahr 1,75 Milliarden Euro aus dem Sonderver-mögen erhalten – und zwar zwölf Jahre lang. „Wenn ein substantieller Anteil davon gezielt in die Sportinfrastruktur fließen, könnten wir im Kreis Olpe uns für die Zukunft gut aufstellen“, so Kantelhardt weiter. Denn nur mit intakten Sportstätten können die über 200 Sportvereine im Kreis ihr Potential für das Miteinander, die Lebensqualität und die Bildung ihrer über 55.000 Mitglieder Mitglieder voll entfalten“.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hatte sich im Juni erfolgreich dafür eingesetzt, dass der Sport als Förderzweck im Sondervermögen berücksichtigt wird.

Der Kreissportbund Olpe und die sieben Stadt- und Gemeindesportverbände stehen bereit, die Kommunen mit ihrer Expertise bei der Planung und Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen zu unterstützen. Bereits im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ konnte gezeigt werden, wie effizient und mit breiter Beteiligung solche Programme erfolgreich umgesetzt werden können.

Kantelhardt betont: “Die Mittel des Sondervermögens bieten die Chance, Sportstätten zu sanieren und damit das unmittelbare Lebensumfeld der Menschen in unserem Kreis spürbar zu verbessern.“

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