Kurs GEN 6 feiert Abschluss an der Fortbildungsakademie in Rhode
Die Fortbildungsakademie in Rhode hat jetzt den 6. Kurs der generalistischen Pflegeausbildung (GEN 6) feierlich verabschiedet. Nach drei intensiven Ausbildungsjahren legten die Absolvent:innen erfolgreich ihr Examen ab und erhielten ihre Abschlussurkunden im Rahmen einer Examensfeier.
„Danke, dass Sie sich für die Pflege entschieden haben. Sie werden gebraucht. Pflege kann nicht jeder“, sagte Schulleiterin Carmen Braunheim bei der der Abschlussfeier. Und ergänzte mit einem Augenzwinkern: „Sie sehen entspannter aus als in den vergangenen Tagen.“ Wenig überraschend, liegt doch ein wahres Mammutprogramm hinter den frisch gebackenen Pflegefachkräften: 2100 Theoriestunden und 2500 Praxisstunden, an deren Ende eine Prüfung mit einem praktischen, einem schriftlichen und einem mündlichen Teil stand.
Die Feierstunde, die von den Verantwortlichen der Pflegeschule in Rhode organisiert worden war, zeigte einmal mehr, wie groß die Wertschätzung für die Pflegeausbildung ist. Lehrkräfte, Auszubildende, Angehörige und Vertreter der Kooperationspartner waren gekommen, um gemeinsam die jungen Menschen zu feiern, die ihre Ausbildung in der Pflege erfolgreich abgeschlossen haben.
Tobias Quast, der als Pflegedirektor der GFO Kliniken Südwestfalen den Schulträger vertrat, erinnerte die Anwesenden an den Wandel, den der Pflegeberuf in den vergangenen Jahren durchlebt hat. Er selbst habe vor rund 25 Jahren sein Examen gemacht, „damals nannte man uns noch Krankenschwester und Krankenpfleger“:
Mittlerweile vereint die generalistische Pflegeausbildung die früheren Ausbildungen in der Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Sie bietet den Absolvent:innen die Möglichkeit, in allen Bereichen der Pflege tätig zu werden – von Krankenhäusern über stationäre und ambulante Einrichtungen bis hin zur Kinderkrankenpflege.
„Bitte hören Sie nicht auf, Dinge zu verändern, kritisch zu hinterfragen und sich selbst einzubringen“, so Quast. Er wünschte den Absolvent:innen, „dass auch Sie in 25 Jahren noch sagen, dass Sie Ihren Beruf gern ausüben“.

