Donnerstag, 03. April 2025

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„Wir bre­chen das Schwei­gen“: Atten­dorn macht mit

#Schwei­gen­bre­chen – Die Han­se­stadt Atten­dorn macht auf den  
„Inter­na­tio­na­len Tag zur Besei­ti­gung von Gewalt an Frau­en“ auf­merk­sam

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Foto: Han­se­stadt Atten­dorn

All­jähr­lich fin­det am 25. Novem­ber der „Inter­na­tio­na­le Tag zur Besei­ti­gung von Gewalt gegen Frau­en“ statt. Auch die Han­se­stadt Atten­dorn macht auf die Akti­on „Wir bre­chen das Schwei­gen (#Schwei­gen­bre­chen)“ auf­merk­sam.

Seit 1981 set­zen welt­weit Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen und Frau­en­rechts­be­we­gun­gen am 25. Novem­ber, dem „Inter­na­tio­na­len Tag gegen Gewalt an Frau­en“, ein deut­li­ches Zei­chen gegen Dis­kri­mi­nie­rung, Gewalt und Unter­drü­ckung von Frau­en und Mäd­chen. Welt­weit wird mit ver­schie­de­nen Aktio­nen dar­auf hin­ge­wie­sen, dass Gewalt gegen Frau­en, Mäd­chen und nicht binä­re Men­schen eine der am häu­figs­ten ver­brei­te­ten Gewalt­for­men ist. Dabei spielt sich die­ses Pro­blem oft im Ver­bor­ge­nen ab und den Opfern wird oft­mals selbst die Schuld gege­ben, wenn sie Gewalt erfah­ren. Die Fol­ge: Betrof­fe­ne spre­chen aus Angst oder Scham nicht über das, was sie erlebt haben.

In die­sem Jahr wird bereits zum neun­ten Mal in Fol­ge die Mit­mach­ak­ti­on „Wir bre­chen das Schwei­gen (#Schwei­gen­bre­chen)“ zur bun­des­wei­ten Soli­da­ri­sie­rung mit gewalt­be­trof­fe­nen Frau­en durch­ge­führt.

Auch Atten­dorns Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Pospi­schil steht mit gan­zem Her­zen hin­ter der Akti­on, die die­ses weit ver­brei­te­te gesell­schaft­li­che Pro­blem in den Fokus rückt: „Gewalt in jeder Form ist inak­zep­ta­bel. Mit der Teil­nah­me an der Akti­on machen wir in Atten­dorn deut­lich, dass Gewalt gegen Frau­en und Mäd­chen nach wie vor bekämpft wer­den muss. Betrof­fe­ne sol­len unbe­dingt wis­sen, dass sie nicht allein sind.“

Die Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te der Han­se­stadt Atten­dorn Iri­na Sag­gel rät allen Frau­en, die Gewalt erfah­ren muss­ten oder müs­sen, sich an die ört­li­che Poli­zei­dienst­stel­le oder an eine Bera­tungs­stel­le vor Ort, wie dem Ver­ein „Frau­en hel­fen Frau­en“ in Olpe, zu wen­den und deren Hilfs- und Bera­tungs­an­ge­bo­te zu nut­zen. Iri­na Sag­gel: „Die betrof­fe­nen Frau­en sind nicht allein. Es gibt vie­le Hilfs- und Bera­tungs­an­ge­bo­te. Nie­mand soll­te sich scheu­en, die­se Hil­fe in Anspruch zu neh­men.“

Dar­über hin­aus berät das Hil­fe­te­le­fon „Gewalt gegen Frau­en“ Betrof­fe­ne unter der Ruf­num­mer 116 016 und online auf www.hilfetelefon.de zu allen For­men von Gewalt – rund um die Uhr und kos­ten­frei. Die Bera­tung erfolgt anonym, ver­trau­lich, bar­rie­re­frei und in 18 Fremd­spra­chen. Auf Wunsch ver­mit­teln die Bera­te­rin­nen an eine Unter­stüt­zungs­ein­rich­tung, etwa eine Frau­en­be­ra­tungs­stel­le oder ein Frau­en­haus, vor Ort. Auch Men­schen aus dem sozia­len Umfeld Betrof­fe­ner und Fach­kräf­te kön­nen das Bera­tungs­an­ge­bot in Anspruch neh­men. Denn auch Freun­de, Bekann­te, Ange­hö­ri­ge und Nach­barn sind gefragt, auf­merk­sam zu sein und bei dro­hen­der oder tat­säch­li­cher häus­li­cher Gewalt nicht weg­zu­schau­en.“

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