Donnerstag, 03. April 2025

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Chef­arzt­wech­sel in Atten­dorn

Die Fach­ab­tei­lung für Gefäß­chir­ur­gie steht ab Novem­ber unter neu­er Lei­tung. Herr Ahmad Alkooja wech­selt aus Witt­lich in der Eifel ins Sau­er­land. Der 38-jäh­ri­ge Gefäß­spe­zia­list besetzt die Chef­arzt­po­si­ti­on des Fach­be­reichs an der Heli­os Kli­nik Atten­dorn. Er folgt auf Dr. Ibra­him Andra­os.

Die Heli­os Kli­nik Atten­dorn gibt eine wich­ti­ge per­so­nel­le Ver­än­de­rung bekannt. Zum 1. Novem­ber ist die Posi­ti­on des Chef­arz­tes der Fach­ab­tei­lung für Gefäß­chir­ur­gie neu besetzt.

Nach­dem Dr. Ibra­him Andra­os das Haus ver­las­sen hat, folgt ihm Ahmad Alkooja nach. Ers­te­rer lei­te­te von April 2023 bis zu sei­nem Wech­sel an das Kran­ken­haus Düren im Okto­ber 2024 den Fach­be­reich.

„Wir ver­ab­schie­den Herrn Dr. Andra­os im bes­ten gegen­sei­ti­gen Ein­ver­neh­men und dan­ken ihm für die her­vor­ra­gen­de geleis­te­te Arbeit an unse­ren Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten und die erfolg­rei­che und ange­neh­me Zusam­men­ar­beit“, so Geschäfts­füh­re­rin Dr. Oksa­na Pra­j­zel zur Per­so­na­lie.

Andra­os führ­te erfolg­reich die Rota­ti­ons­thromb-Athe­rek­to­mie in Atten­dorn ein, ein scho­nen­des, mini­mal­in­va­si­ves Ver­fah­ren zur Behand­lung der peri­phe­ren arte­ri­el­len Ver­schluss­krank­heit, bes­ser bekannt als „Schau­fens­ter­krank­heit“. Damit kön­nen Gefäß­ver­schlüs­se in den Arte­ri­en voll­stän­dig ent­fernt wer­den. Auch Andra­os‘ Nach­fol­ger in Atten­dorn setzt wei­ter auf die­se Metho­dik.

Der gebür­ti­ge Syrer und Vater zwei­er Kin­der beklei­de­te zuletzt die Posi­ti­on eines Ober­arz­tes für Gefäß­chir­ur­gie am Ver­bund­kran­ken­haus Bern­kas­tel-Witt­lich in der Eifel. Auch zu sei­nen Spe­zia­li­tä­ten gehö­ren mini­mal­in­va­si­ve Ope­ra­tio­nen, deren Bedeu­tung er beson­ders für die Ver­sor­gung älte­rer Pati­en­ten hoch ein­schätzt.

„Kur­ze Nar­ko­se­zei­ten und kei­ne gro­ßen Schnit­te: Gera­de Senio­ren pro­fi­tie­ren von den scho­nen­den und risi­ko­ar­men mini­mal­in­va­si­ven Ver­fah­ren“ erläu­tert Alkooja die Metho­dik, wenn­gleich auch die­se nicht immer als All­heil­mit­tel gese­hen wer­den dür­fe. So kön­ne es vor­kom­men, dass statt eines „moder­nen“ Ein­grif­fes ein kon­ser­va­ti­ves Ver­fah­ren bei bestimm­ten medi­zi­ni­schen Kon­stel­la­tio­nen das bes­se­re Mit­tel sei, um Pati­en­ten gezielt zu hel­fen, so Alkooja, der auch die­se beherrscht und regel­mä­ßig ein­setzt.

In sei­ner Frei­zeit hält sich der Neu-Sau­er­län­der mit viel Sport gesund. Neben dem Fit­ness-Trai­ning fährt er auch ger­ne Fahr­rad und freut sich schon dar­auf, den Big­ge­see auf dem Draht­esel zu erkun­den und mit sei­ner Fami­lie die Atta-Höh­le zu besich­ti­gen. „Atten­dorn ist land­schaft­lich reiz­voll im Grü­nen gele­gen, aber trotz­dem gut an die Bal­lungs­räu­me ange­bun­den. Das macht die Stadt ziem­lich attrak­tiv“, betont Alkooja die Vor­zü­ge sei­ner neu­en beruf­li­chen Sta­ti­on.

An sei­nem neu­en Arbeit­ge­ber rei­ze ihn beson­ders, dass die Gefäß­chir­ur­gie und inno­va­ti­ve Ver­fah­ren im Haus einen gro­ßen Stel­len­wert hät­ten und ihm die Mög­lich­keit ein­ge­räumt wer­de, die­sen Fach­be­reich suk­zes­si­ve wei­ter zu ent­wi­ckeln.

Die Heli­os Kli­nik Atten­dorn wünscht Dr. Alkooja einen erfolg­rei­chen und glück­li­chen Start an neu­er Wir­kungs­stät­te.

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