Donnerstag, 03. April 2025

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Vor­sicht vor Phis­hing-Anru­fen

Am Frei­tag (12. Juli) hat ein 57-Jäh­ri­ger Anzei­ge auf­grund eines Betrugs erstat­tet. Der Geschä­dig­te woll­te auf einer Inter­net­sei­te Kaf­fee bestel­len. Für die Zah­lung gab er die Daten sei­nes Giro­kon­tos sowie wei­te­re per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten an. Kur­ze Zeit spä­ter erhielt er einen Anruf von einer angeb­li­chen Mit­ar­bei­te­rin sei­ner Bank. Die­se erklär­te ihm, dass es angeb­lich auf­fäl­li­ge Bewe­gun­gen auf sei­nem Kon­to gab. Sie for­der­te ihn auf, einen Sicher­heits­code vor­zu­le­sen, den er zuvor auf sein Han­dy erhal­ten hat­te. Die­ser Bit­te kam der Mann nach. Anschlie­ßend kon­trol­lier­te der 57-Jäh­ri­ge eigen­stän­dig sein Kon­to. Er stell­te fest, dass ein hoher Geld­be­trag abge­bucht wur­de. Der Geschä­dig­te ließ sein Kon­to umge­hend sper­ren und erstat­te­te Anzei­ge.

Da es sich bei dem geschil­der­ten Sach­ver­halt um einen soge­nann­ten „Phis­hing-Anruf“ han­delt, rät die Poli­zei: 

-        Geben Sie kei­ne Infor­ma­tio­nen – ins­be­son­de­re kei­ne TAN-Num­mern – am Tele­fon wei­ter.

-        Geben Sie kei­ne Infor­ma­tio­nen auf Inter­net­sei­ten ein, wenn Ihnen ein Link zuge­sandt wur­de.

-        Infor­mie­ren Sie sich auf den Inter­net­sei­ten der Ban­ken, der Poli­zei oder beim Ver­brau­cher­schutz.

-        Las­sen Sie sich nicht von den Anru­fern unter Druck set­zen, son­dern been­den sie das Tele­fo­nat.

-        Sper­ren Sie Ihr Online-Ban­king bei Betrugs­ver­dacht.

Tipps und Infos zum The­ma Phis­hing gibt es auf der Inter­net­sei­te der Poli­zei­li­chen Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on Bund und Län­dern: 
www.polizei-beratung.de.  

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