Freitag, 04. April 2025

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Wolfs­ma­nage­ment: Bara­da­ri for­dert effek­ti­ven und prag­ma­ti­schen Her­den­schutz 

Mit ihrem Posi­ti­ons­pa­pier set­zen die NRW-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on neue Impul­se für ein ange­pass­tes Wolfs­ma­nage­ment. 

Es ist im Grund­satz zu begrü­ßen, dass die Wie­der­an­sied­lung des Wol­fes in Deutsch­land gelun­gen ist. „Dies ist auf den ers­ten Blick ein Erfolg für die poli­ti­schen Wei­chen­stel­lun­gen für den Natur­schutz und die Arten­viel­falt in Deutsch­land in den letz­ten Jah­ren“ betont Neza­hat Bara­da­ri.

„Für mich ist jedoch auch klar: gera­de in den länd­lich gepräg­ten Krei­sen Olpe und dem Mär­ki­schen Kreis geht der posi­ti­ve Trend der Popu­la­ti­ons­ent­wick­lung des Wol­fes auch mit erheb­li­chen Her­aus­for­de­run­gen und Ziel­kon­flik­ten ein­her. Ins­be­son­de­re für unse­re hei­mi­sche Land­wirt­schaft und dort die Wei­de­tier­hal­te­rin­nen und Wei­de­tier­hal­ter in mei­nem Wahl­kreis stellt die gewach­se­ne Wolfs­po­pu­la­ti­on eine gro­ße Her­aus­for­de­rung dar “, erklärt die hei­mi­sche SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te.

„Der Schutz der Bevöl­ke­rung und der Wei­de­tie­re hat für mich kla­re Prio­ri­tät. Ich befür­wor­te die not­wen­di­gen Maß­nah­men vor allem in der Wan­der­schä­fe­rei, in dicht besie­del­ten und tou­ris­ti­schen Gebie­ten. Daher for­de­re ich einen effek­ti­ven und prag­ma­ti­schen Her­den­schutz sowie eine schnel­le­re, unbü­ro­kra­ti­sche und rechts­si­che­re Beja­gung des Wol­fes auch schon nach dem ers­ten Riss“, so Bara­da­ri.  

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