Freitag, 04. April 2025

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Atten­dorn “Im Not­fall”

Not­fäl­le gehö­ren zum Leben. Fast täg­lich wer­den wir über Kata­stro­phen und grö­ße­re Scha­dens­er­eig­nis­se infor­miert. Dabei gibt es nicht nur die gro­ßen Kata­stro­phen, die gan­ze Land­stri­che für län­ge­re Zeit betref­fen. Ein ört­li­cher Stark­re­gen, ein schwe­rer Sturm, ein Haus­brand oder ein Unfall kön­nen für jeden Men­schen und jede Fami­lie eine ganz per­sön­li­che Kata­stro­phe aus­lö­sen, die es zu bewäl­ti­gen gilt.

Das staat­li­che Hil­fe­leis­tungs­sys­tem greift in sol­chen Situa­tio­nen und bie­tet Unter­stüt­zung. Aber auch die bes­te Hil­fe ist nicht immer sofort zur Stel­le. Bei groß­flä­chi­gen Scha­dens­la­gen kön­nen die Ret­tungs­kräf­te nicht über­all gleich­zei­tig sein. Wer vor­be­rei­tet ist, kann sich selbst, Ange­hö­ri­gen und Nach­barn hel­fen, bis die staat­li­che Hil­fe ein­trifft und Schä­den mit Schutz­maß­nah­men redu­zie­ren.

Der rus­si­sche Angriff auf die Ukrai­ne hat vie­len Men­schen die The­men Ver­sor­gungs­si­cher­heit und Vor­sor­ge ins Bewusst­sein geru­fen. Die­ses neue Bewusst­sein ist gut, weil ein Ver­sor­gungs­eng­pass oder gar eine Kata­stro­phe durch vie­ler­lei Fak­to­ren aus­ge­löst wer­den kann (z.B. auch Unwet­ter, Cyber­an­grif­fe oder Sabo­ta­ge) – aber auch, weil vie­le Men­schen nicht mehr wis­sen, wie sie dar­auf rich­tig reagie­ren kön­nen.

Was tun bei einem flä­chen­de­cken­den Strom­aus­fall? Wo fin­de ich Not­fall-Anlauf­stel­len und Wär­me­stu­ben in Atten­dorn? Was bedeu­ten die ein­zel­nen Sire­nen­alar­me? Wer oder was ist eigent­lich NINA? Wel­che Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen gibt es in mei­ner Stadt? Und wie kann ich per­sön­lich für den Not­fall vor­sor­gen? Fra­gen über Fra­gen, die der­zeit fast täg­lich medi­al auch auf die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Han­se­stadt Atten­dorn ein­pras­seln.

Für den Fall eines außer­ge­wöhn­li­chen Ein­sat­zes hat die Han­se­stadt Atten­dorn schon seit eini­gen Jah­ren vor­ge­sorgt. Aber selbst­ver­ständ­lich hat die­ses The­ma nicht zuletzt durch die Hoch­was­ser-Lagen in Deutsch­land und den Krie­ge in Euro­pa auch in unse­rer Stadt Fahrt auf­ge­nom­men.

Die Han­se­stadt Atten­dorn hat auf ihrem Inter­net­auf­tritt nun eine eige­ne Rubrik „Im Not­fall“ ein­ge­rich­tet: https://www.attendorn.de/imnotfall

Hier fin­den Inter­es­sier­te Anre­gun­gen und Emp­feh­lun­gen für die Pla­nung ihrer per­sön­li­chen Not­fall­vor­sor­ge eben­so wie den aktu­el­len Not­dienst in unse­rer Stadt und eine Über­sicht der in Atten­dorn täti­gen Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen.

Um lan­ges Suchen auf dem Inter­net­auf­tritt zu ver­mei­den, haben wir zusätz­lich ein ent­spre­chen­des „Infopflas­ter“ auf der Start­sei­te plat­ziert.

Ergän­zend dazu ist der hand­li­che oran­ge­far­be­ne Rat­ge­ber „Kata­stro­phen­alarm“ des Bun­des­am­tes für Bevöl­ke­rungs­schutz und Kata­stro­phen­hil­fe inclu­si­ve einer prak­ti­schen Check­lis­te als Print­pro­dukt im Infor­ma­ti­ons­be­reich des Atten­dor­ner Rat­hau­ses erhält­lich.

Mit die­ser Info­sei­te im Netz und den aus­ge­leg­ten Bro­schü­ren im Rat­haus wol­len wir der Atten­dor­ner Bevöl­ke­rung einen Rat­ge­ber für die opti­ma­le Not­fall­vor­sor­ge und das rich­ti­ge Han­deln in Not­si­tua­tio­nen an die Hand geben, ohne dabei Panik in der Bevöl­ke­rung aus­zu­lö­sen.

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