Freitag, 04. April 2025

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„Die öffent­li­che Hand darf nicht noch stär­ker belas­tet wer­den“  

Besuch aus Müns­ter im Olper Kreis­haus: Dr. Georg Lun­e­mann, seit Juli Direk­tor des Land­schafts­ver­ban­des West­fa­len-Lip­pe (LWL), traf sich zu Jah­res­be­ginn zum Aus­tausch mit Land­rat Theo Mel­cher. Inten­siv spra­chen bei­de ins­be­son­de­re über die Her­aus­for­de­run­gen, die sowohl für den LWL als auch für den Kreis durch Bun­des- und Lan­des­ge­set­ze nor­miert sind.

„Dabei geht es nicht allein um die stei­gen­den Kos­ten, die von der Gesell­schaft und damit letzt­lich den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern auf­zu­brin­gen sind. Ins­be­son­de­re in den Berei­chen Ein­glie­de­rungs­hil­fe für Men­schen mit Behin­de­run­gen, bei Pfle­ge und Kin­der­ta­ges­be­treu­ung las­sen sich die gesetz­li­chen Leis­tungs­ver­spre­chen mit­tel­fris­tig mit Geld und Stel­len allein nicht erfül­len“, sind sich bei­de Behör­den­lei­ter einig.

Die Sys­te­me sei­en an ihren Gren­zen und Per­so­nal für die Erfül­lung der Auf­ga­ben sei bereits jetzt schwer zu fin­den. Für die beson­ders gebur­ten­star­ken Jahr­gän­ge der 1960er Jah­re steht der Ruhe­stand bevor; die dar­aus ent­ste­hen­de Per­so­nal­lü­cke kön­nen die jün­ge­ren Jahr­gän­ge nicht fül­len.

Sehr kri­tisch sehen bei­de vor die­sem Hin­ter­grund, wenn der öffent­li­chen Hand zusätz­li­che Auf­ga­ben und Stan­dards auf­er­legt wer­den. „Vor­her muss rea­lis­tisch betrach­tet wer­den, was tat­säch­lich finan­zier­bar und erfüll­bar ist“, sind sich der Direk­tor des Land­schafts­ver­ban­des und der Land­rat des Krei­ses Olpe einig. 

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