Donnerstag, 03. April 2025

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Bus­Brü­cke bringt 84 Strom­ge­ne­ra­to­ren in die Ukrai­ne

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Die Gene­ra­to­ren wer­den zuerst in die Stadt Bach­mut gebracht und von dort aus gezielt zu Zivi­lis­ten mit Kin­dern in länd­li­che Regio­nen (Foto: Flo­ri­an König)

Kei­ne Hei­zung. Kein Licht. Kein Herd zum Kochen. Die sys­te­ma­ti­sche Zer­stö­rung der Ukrai­ne und die Aus­wir­kun­gen auf die Ener­gie­infra­struk­tur machen sich beson­ders jetzt im Win­ter bemerk­bar, wenn es nicht nur früh dun­kel, son­dern auch kalt wird. Um einen klei­nen Bei­trag zu leis­ten und die Men­schen vor Ort zu unter­stüt­zen, sam­mel­te die gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­ti­on Bus­Brü­cke vor Weih­nach­ten Spen­den, um über Kon­tak­te klei­ne Strom­ge­ne­ra­to­ren zu kau­fen. Ins­ge­samt 84 Stück konn­ten in die­ser Woche in die Ukrai­ne gebracht wer­den. Die ers­ten zehn wur­den bereits am Diens­tag ange­lie­fert und noch am sel­ben Tag über ukrai­ni­sche Freun­de des Wer­doh­lers Jan Schoe­ne (Team der Bus­Brü­cke) in die Ukrai­ne gebracht. Wei­te­re 74 Gerä­te wur­den am Don­ners­tag ver­la­den und eben­falls sofort auf die Rei­se gesen­det.


Die Gene­ra­to­ren wer­den zuerst in die Stadt Bach­mut gebracht und von dort aus gezielt zu Zivi­lis­ten mit Kin­dern in länd­li­che Regio­nen. „Hier­bei haben wir Unter­stüt­zung von Paul Klas­sen. Er ist Inha­ber des Fahr­zeug­ver­ed­lers Klas­sen Auto­mo­bi­le GmbH und seit Kriegs­be­ginn in der Ukrai­ne­hil­fe aktiv. Dar­über haben wir uns auch ken­nen­ge­lernt“, erklärt Flo­ri­an König, Initia­tor der Bus­Brü­cke. Paul Klas­sen ist gebür­ti­ger Rus­se und in der Ukrai­ne sehr gut ver­netzt. Er hat dem Team der Bus­Brü­cke für die Über­fahrt der Gene­ra­to­ren Fahr­zeu­ge und Fah­rer zur Ver­fü­gung gestellt. Die Fir­ma Allen­stein Prä­zi­si­ons- & Metall­tech­nik GmbH sowie der CA Groß­han­del GbR unter­stütz­ten die gemein­nüt­zi­ge Initia­ti­ve zudem bei der vor­he­ri­gen Beschaf­fung und Ein­la­ge­rung der Strom­ag­gre­ga­te.


„Wir bedan­ken uns bei den Fir­men und bei den Spen­dern für ihre Unter­stüt­zung und freu­en uns über die gro­ße Betei­li­gung. Nur durch ihre Hil­fe ist es mög­lich den Men­schen in der Ukrai­ne zu hel­fen“, sagt Albrecht Brod­hun von der Bus­Brü­cke. Und es gibt noch wei­te­re gute Neu­ig­kei­ten. „Es hat sich kurz­fris­tig die Mög­lich­keit erge­ben, noch zusätz­li­che Not­strom­ag­gre­ga­te zu bekom­men. Daher hof­fen wir auch wei­ter­hin auf Spen­den. Es gilt nach wie vor: Je mehr Men­schen die Bus­Brü­cke unter­stüt­zen, des­to mehr mehr Gerä­te kön­nen wir kau­fen und auch im neu­en Jahr auf die Rei­se brin­gen“, sagt Flo­ri­an König.


Spen­den sind ent­we­der als Über­wei­sung an pran­ge akzen­te e. V. (IBAN DE43 4585 1020 0071 2412 85) oder per Pay­pal an akzente@prange.org mög­lich.

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Die Fir­ma Allen­stein Prä­zi­si­ons- & Metall­tech­nik GmbH sowie der CA Groß­han­del GbR unter­stütz­ten die gemein­nüt­zi­ge Initia­ti­ve bei der vor­he­ri­gen Beschaf­fung und Ein­la­ge­rung der Strom­ag­gre­ga­te (Foto: Flo­ri­an König)

Die „Bus Brü­cke“ ist eine gemein­nüt­zi­ge Initia­ti­ve, die Anfang 2022 von dem Plet­ten­ber­ger Unter­neh­men Event-Manu­fak­tur (DEM) unter dem Dach des pran­ge akzen­te e. V. gegrün­det wur­de, um ukrai­ni­schen Geflüch­te­ten zu hel­fen. Inspi­riert durch die Com­mu­ni­ty Wil­li & Söh­ne ent­stand der Name „Bus Brü­cke“, um sym­bo­lisch eine Hilfs­brü­cke zwi­schen der Ukrai­ne und dem Sau­er­land zu bau­en.

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