Donnerstag, 03. April 2025

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Gute Noten…und bares Geld

Bei einer klei­nen Fei­er­stun­de in der Att­an­dar­ra-Grund­schu­le am Süd­wall über­gab Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Pospi­schil die Schul­prä­mi­en für das der­zeit erfolg­reich lau­fen­de Ener­gie­spar­pro­jekt in Atten­dorn.

„Ein ech­ter Kat­tfil­ler kennt die Ener­gie­kil­ler“ – das ist der Leit­spruch des städ­ti­schen Ener­gie­spar­pro­jek­tes in Atten­dorn, wel­ches bereits seit dem Jahr 2018 die kom­mu­na­len Ein­rich­tun­gen in dem Bestre­ben ver­eint, durch ver­ant­wor­tungs­vol­le­res Ver­hal­ten unnö­ti­ge Ener­gie ein­zu­spa­ren und dadurch dem Kli­ma zu hel­fen.

Und das ist auch im ver­gan­ge­nen Jahr trotz Coro­na in vor­bild­li­cher Wei­se gelun­gen: 23.000 Euro weni­ger Ener­gie­kos­ten oder 39 Ton­nen weni­ger CO²: das Ener­gie­spar­pro­jekt Atten­dorn hat sich zu einem star­ken Argu­ment für mehr Kli­ma­schutz ent­wi­ckelt.

Gera­de­zu vor­bild­lich betei­li­gen sich die städ­ti­schen Schu­len in Atten­dorn an die­sem Pro­jekt.  Und die­se Schü­ler­leis­tun­gen ver­die­nen nicht nur gute Noten, son­dern auch bares Geld. Mehr als 5.500 Euro wer­den die Schu­len jetzt zu ihrer Ver­wen­dung erhal­ten – weil Schü­ler und Leh­rer mit dazu bei­getra­gen haben, dass im Jahr 2021 ins­ge­samt 4,5% des Gesamt­ener­gie­ver­brauchs aller Ein­rich­tun­gen allein durch kli­ma­ge­rech­te­res Ver­hal­ten bei Strom, Wär­me und Was­ser ein­ge­spart wur­den. Und in die­sem Betrag nicht ent­hal­ten, die die Han­se­stadt Atten­dorn durch zusätz­li­che Inves­ti­tio­nen in die Ener­gie­spar­tech­nik ein­spa­ren konn­te.

Auch die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Hel­de­ner Mari­en­schu­le und der Att­an­dar­ra-Schu­len zeig­ten mit viel Eifer, wie Ener­gie­spa­ren im Schul­all­tag funk­tio­nie­ren kann. Als Ener­gie­wäch­ter oder Kli­ma­she­riff sind sie täg­lich den Ener­gie­fres­sern in ihren Schu­len auf der Spur: beim bewuss­ten Licht­aus­schal­ten, beim Was­ser­spa­ren und beim regel­mä­ßi­gen Stoß­lüf­ten, was aber nie Kipp­lüf­ten sein soll­te.

Dar­über hin­aus haben bereits die Grund­schu­len eine intak­te Natur im Blick. So unter ande­rem mit ihrem Ein­satz für die Bie­nen.

Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Pospi­schil zeig­te sich beein­druckt vom Enga­ge­ment der jun­gen Men­schen: „Es ist toll, mit wel­chem Enga­ge­ment die Kin­der und Jugend­li­chen aus unse­rer Stadt Ideen zur Ener­gie­ein­spa­rung ent­wi­ckelt und umge­setzt haben. Das beweist: Jeder von uns kann etwas tun, um Ener­gie zu spa­ren und das Kli­ma zu schüt­zen.“

Auch die Jugend­li­chen der Han­se­schu­le und des Rivi­us Gym­na­si­um gaben Aus­kunft über ihre Ideen zum Atten­dor­ner Kli­ma­schutz, die sie in meh­re­ren Dia­logrun­den mit dem Bür­ger­meis­ter aus­tau­schen konn­ten. Hier wur­den gemein­sam bereits vie­le gute Ideen ange­sto­ßen und auf den Weg gebracht.

Aber hohe Ein­spa­run­gen las­sen sich nicht ohne tech­ni­sches Wis­sen rea­li­sie­ren. Daher ist der gute Kon­takt zu den Haus­meis­tern für das Gelin­gen eines Ener­gie­spar­pro­jek­tes beson­ders wich­tig. „Der ist im Atten­dor­ner Pro­jekt vor­bild­lich, alle Haus­meis­ter zie­hen mit“, so Klaus Pel­zer von ecoteam, der das Pro­jekt im Auf­trag der Stadt seit dem ers­ten Tag lei­tet und betreut.

In Zusam­men­ar­beit mit dem Ener­gie­be­ra­ter Klaus Pel­zer konn­ten schon eini­ge ener­gie­spa­ren­de Maß­nah­men umge­setzt wer­den, die sich jetzt auch in den sehr posi­ti­ven Ein­spar­ergeb­nis­sen wider­spie­geln.

Umrahmt wur­de die Prä­mie­rungs­ver­an­stal­tung durch die Vor­stel­lung der neu­en Lern­sta­tio­nen zum The­ma „Ener­gie­spa­ren zu Hau­se“, die bereits mit gro­ßem Erfolg in der Att­an­dar­ra-Grund­schu­le ein­ge­setzt wur­de. Denn die Ener­gie­kos­ten stei­gen ins Uner­mess­li­che, da ist Ener­gie­spa­ren jetzt auch für vie­le Fami­li­en wich­tig. Wie bereits Grund­schul­kin­der in ihren Fami­li­en hel­fen kön­nen, die gestie­ge­nen Ener­gie­kos­ten zu sen­ken, auch das ist The­ma des Ener­gie­spar­pro­jek­tes Atten­dorn.

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