Freitag, 04. April 2025

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Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Neza­hat Bara­da­ri zu Besuch bei der Bera­tungs­stel­le der Krebs­ge­sell­schaft Nord­rhein-West­fa­len e. V. in Olpe

Die “Gesund­heits­zu­hör­tour” führ­te die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Neza­hat Bara­da­ri in einer sit­zungs­frei­en Woche des Deut­schen Bun­des­tags zu einem Infor­ma­ti­ons- und Ken­nen­lern­be­such in die Krebs­be­ra­tungs­stel­le nach Olpe. Mit ihren Besu­chen durch den Wahl­kreis folgt sie einer Rei­he von Sta­tio­nen, in der die SPD-Gesund­heits­po­li­ti­ke­rin die Situa­ti­on in den Gesund­heits- und Pfle­ge­diens­ten erfah­ren möch­te. So möch­te die Sozi­al­de­mo­kra­tin einen Ein­druck der Beschäf­ti­gen aus Medi­zin- und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen aus ers­ter Hand erhal­ten. Als ordent­li­ches Mit­glied sowie Bericht­erstat­te­rin für Prä­ven­ti­on im Gesund­heits­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­tags benö­tigt sie die­se Berich­te aus ers­ter Hand von der Basis.

Im schö­nen Domi­zil der Krebs­be­ra­tung Olpe in der Schüt­zen­stra­ße 12 traf sie in einem sehr anre­gen­den Gespräch auf Kath­rin Schwi­cke­rath, Lei­te­rin der Bera­tungs­stel­len der Krebs­ge­sell­schaft NRW, Jut­ta Köh­ler, Fach­kraft für psy­cho­on­ko­lo­gi­sche Bera­tung sowie Petra Schwi­cke­rath, Assis­tenz.

Dabei bie­tet die Krebs­be­ra­tung Olpe seit Mai 2022 Erkrank­ten und Ange­hö­ri­gen ein wich­ti­ges Basis­an­ge­bot in psy­cho­on­ko­lo­gi­scher und psy­cho­so­zia­ler Bera­tung. Das Ange­bot ist kos­ten­los und ver­trau­lich und zielt auf die best­mög­li­che Ver­sor­gung von Men­schen mit Krebs ab.

“Für Erkrank­te und ihre Ange­hö­ri­gen ist die Krebs­dia­gno­se ein erschüt­tern­der Moment. Es ist des­halb wich­tig, dass wir die Krebs­be­ra­tungs­an­ge­bo­te wei­ter aus­bau­en, weil jähr­lich etwa 370 neue Krebs­fäl­le pro Jahr allei­ne im Kreis Olpe auf­tre­ten”, so die Lei­te­rin der Krebs­be­ra­tung Olpe, Kath­rin Schwi­cke­rath. Es gebe auch vie­le Bera­tungs­su­chen­de außer­halb des Krei­ses Olpe.

Als Kin­der- und Jugend­ärz­tin und ordent­li­ches Mit­glied im Gesund­heits­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges kennt Bara­da­ri auch die Pro­ble­me mit der Ver­sor­gung im Gesund­heits­be­reich. “Im Zen­trum der Gesund­heits­po­li­tik müs­sen die Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten ste­hen. Die Qua­li­tät ihrer medi­zi­ni­schen und pfle­ge­ri­schen Ver­sor­gung ist der Maß­stab für die Orga­ni­sa­ti­on des Gesund­heits­we­sens. Es müs­sen auch mehr Mög­lich­kei­ten geschaf­fen wer­den, Bera­tun­gen per Mail und in ande­ren digi­ta­len For­ma­ten anzu­bie­ten – vor allem hat die Prä­ven­ti­on im Hin­blick auf Krebs­vor­sor­ge und Früh­erken­nung eine beson­de­re Stel­lung in der moder­nen Gesund­heits­po­li­tik”, so Neza­hat Bara­da­ri abschlie­ßend. Bara­da­ri bekräf­tig­te, sich dafür ein­zu­set­zen, dass im Bereich der Prä­ven­ti­on mög­lichst kein Rot­stift ange­setzt wird.

Betrof­fe­ne und Inter­es­sier­te kön­nen sich  auf der Inter­net­sei­te der Krebs­be­ra­tung über das Ange­bot infor­mie­ren: https://www.krebsgesellschaftnrw.de/krebsberatung-olpe

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