Samstag, 05. April 2025

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Kreis­tag beschließt Grün­dung der „Erneu­er­ba­re Ener­gien Betei­li­gungs- und Ent­wick­lungs­ge­sell­schaft im Kreis Olpe GmbH“

Der Kreis Olpe will die Ener­gie­wen­de aktiv mit­ge­stal­ten und die Nut­zung rege­ne­ra­ti­ver Ener­gien hier vor Ort vor­an­trei­ben. Dafür wird noch in die­ser Woche die „Erneu­er­ba­re Ener­gien Betei­li­gungs- und Ent­wick­lungs­ge­sell­schaft im Kreis Olpe GmbH“ gegrün­det.

Den ent­spre­chen­den Beschluss fass­te der Kreis­taq in sei­ner jüngs­ten Sit­zung mit ein­deu­ti­ger Mehr­heit. Land­rat Theo Mel­cher hat­te vor Wochen die Idee zur Grün­dung die­ser Gesell­schaft vor­ge­tra­gen und zugleich kon­kre­te Zie­le und Auf­ga­ben for­mu­liert.

Ziel der „EEBE“ ist es nun, den Anteil erneu­er­ba­rer Ener­gien im Kreis Olpe zu för­dern und aus­zu­bau­en, um die Abhän­gig­keit von fos­si­len Ener­gie­trä­gern zu been­den und selbst­ver­ständ­lich dem Kli­ma­wan­del ent­ge­gen­zu­tre­ten.

Auf­ga­ben der neu­en Gesell­schaft sind die Koor­di­nie­rung, Unter­stüt­zung, Bera­tung sowie Pla­nung und Errich­tung von Erneu­er­ba­ren-Ener­gien-Anla­gen (Wind­ener­gie, Was­ser­kraft, Pho­to­vol­ta­ik, Spei­cher­tech­nik usw.) in den Städ­ten und Gemein­den des Krei­ses Olpe. Bedeut­sam wird sein, Flä­chen zu fin­den, auf denen Anla­gen zur Erzeu­gung rege­ne­ra­ti­ver Ener­gien betrie­ben wer­den kön­nen.

In den dar­auf­fol­gen­den Schrit­ten ste­hen die „größt­mög­li­che Betei­li­gung“ der Grund­be­sit­ze­rin­nen und ‑besit­zer, der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger vor Ort sowie hier täti­ger Ban­ken und Fir­men ganz oben auf der Agen­da. Die Berück­sich­ti­gung und die För­de­rung regio­na­ler Struk­tu­ren sind jeden­falls Kern­auf­ga­ben der neu­en Gesell­schaft.

Ein­her­ge­hend mit den ers­ten Über­le­gun­gen zur Grün­dung der „EEBE“ erklär­te Land­rat Theo Mel­cher, dass die­se nur mit Betei­li­gung der Städ­te und Gemein­den im Kreis Olpe Sinn mache. Die Kom­mu­nen wur­den daher gebe­ten, der neu­en Gesell­schaft bei­zu­tre­ten. Des­halb bran­de­te im Kreis­tag Bei­fall auf, als der Land­rat berich­te­te, dass sechs Bür­ger­meis­ter ihren Stadt- bzw. Gemein­de­rä­ten emp­feh­len wer­den, der neu­en Gesell­schaft des Krei­ses bei­zu­tre­ten.

Mit Grün­dung von „Bür­ger­ge­sell­schaf­ten“ soll den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern eben­so wie Unter­neh­men in den Städ­ten und Gemein­den des Krei­ses Olpe ermög­licht wer­den, sich am Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gien zu betei­li­gen und von der Wert­schöp­fung vor Ort zu par­ti­zi­pie­ren. Ins­be­son­de­re die Grund­ei­gen­tü­mer kön­nen im Rah­men einer Betei­li­gung an den jewei­li­gen Pro­jekt­ge­sell­schaf­ten mit­be­stim­men. Dabei wären sie nicht „nur“ Ver­päch­ter, son­dern Mit­be­trei­ber der jewei­li­gen Anla­ge. Die Städ­te und Gemein­den bestim­men als Stand­ort­kom­mu­nen über ihre Betei­li­gung eben­falls mit und par­ti­zi­pie­ren im Rah­men ihrer Betei­li­gung an den Erträ­gen.

Nach der Abstim­mung sprach Land­rat Mel­cher dem Kreis­tag den „herz­li­chen Dank für die­ses ein­deu­ti­ge Votum“ aus.

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