Freitag, 04. April 2025

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Kin­der spen­den für Ukrai­ne-Hil­fe

Drei Freun­din­nen haben Spiel­zeug ver­kauft und den Erlös an die Ukrai­ne-Hil­fe der Han­se­stadt Atten­dorn gespen­det.

Als die drei Mäd­chen vom schreck­li­chen Leid der Men­schen in der Ukrai­ne erfuh­ren, stand fest: Mia Ame­lie Mül­ler, ihre Schwes­ter Lina Marie und ihre Freun­din Emi­lia Brö­cher woll­ten auf jeden Fall hel­fen.

Bereits bei der Flut­ka­ta­stro­phe im ver­gan­ge­nen Jahr ist das Trio aktiv gewor­den und hat Spen­den im vier­stel­li­gen Bereich auf­brin­gen kön­nen. So haben die Mäd­chen nun ihr „Erfolgs­kon­zept“ ein wei­te­res Mal in den Dienst der guten Sache gestellt. Vor dem Spiel­zeug­ge­schäft Ger­be Kun­ter­bunt in der Nie­ders­ten Stra­ße bau­ten sie für etwa zwei Wochen einen klei­nen Strand auf. Dort boten sie Spiel­zeug an, das ihnen das Geschäft zum Ein­kaufs­preis zur Ver­fü­gung gestellt hat­te. Den Erlös, der von ganz vie­len Kun­den auch durch groß­zü­gi­ges Auf­run­den oder zusätz­li­che Spen­den auf­ge­stockt wur­de, woll­ten sie spen­den.

Die Eltern Chris­ti­ne und Mar­cel Mül­ler sowie Kath­rin Brö­cher haben das Enga­ge­ment ihrer Kin­der tat­kräf­tig unter­stützt. So besuch­te das ein­ge­spiel­te Mäd­chen-Team Atten­dorns Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Pospi­schil in sei­nem Büro im Rat­haus und über­gab eine Spen­de in Höhe von 1.500 Euro. Und der Bür­ger­meis­ter konn­te den Mäd­chen direkt erklä­ren, was mit dem Geld pas­siert. Damit wer­de der Trans­port von Sach­spen­den bezahlt, die in der pol­ni­schen Stadt Rawicz drin­gend benö­tigt wur­den. Dort­hin sei­en vie­le Men­schen aus der Ukrai­ne geflüch­tet.

„Es ist toll, dass Ihr für ande­re gesam­melt habt“, lob­te Chris­ti­an Pospi­schil die enga­gier­ten Mäd­chen. „Ihr sorgt dafür, dass ande­re mög­li­cher­wei­se auch aktiv wer­den. Damit seid ihr ein gro­ßes Vor­bild!“ Chris­ti­an Pospi­schil war so begeis­tert vom Enga­ge­ment der Kin­der, dass er sie zum Eis­essen ein­lud.

Bür­ge­rin­nen und Bür­ger Atten­dorns kön­nen auch wei­ter­hin die Men­schen in der Ukrai­ne und die Geflüch­te­ten aus der Regi­on unter­stüt­zen. Die Spen­den wer­den für Hil­fen für Geflüch­te­te aus der Ukrai­ne ver­wen­det.

Spen­den kön­nen auf das Kon­to „Atten­dorn hilft“ (Kon­to­ver­bin­dung DE85 4625 1630 0000 0672 64) bei der Spar­kas­se Atten­dorn-Len­ne­stadt-Kirch­hun­dem unter dem Stich­wort „Ukrai­ne“ ein­ge­zahlt wer­den.

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