Freitag, 04. April 2025

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Jah­res­haupt­ver­samm­lung der SPD Atten­dorn

Der SPD-Orts­ver­ein Atten­dorn hat­te sei­ne Mit­glie­der zur Jah­res­haupt­ver­samm­lung 2022 in die Stadt­hal­le ein­ge­la­den. Zahl­rei­che Genos­sin­nen und Genos­sen waren der Ein­la­dung gefolgt.

Der 1. Vor­sit­zen­de Wolf­gang Lan­gen­ohl eröff­ne­te die Ver­samm­lung und begrüß­te die Teil­neh­mer. Beson­de­re Grü­ße rich­te­te er an den Bür­ger­meis­ter der Han­se­stadt Atten­dorn Chris­ti­an Pospi­schil, an die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Neza­hat Bara­da­ri und an die Land­tags­kan­di­da­tin Chris­tin-Marie Stamm.

Die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Neza­hat Bara­da­ri sprach die der­zei­ti­gen Pro­ble­me in den Berei­chen Wirt­schaft, Migra­ti­on und Coro­na-Pan­de­mie an. Aus­führ­lich wid­me­te sie sich dem Krieg in der Ukrai­ne. Im Anschluss an ihren Vor­trag schloss sich eine aus­führ­li­che, leb­haf­te und durch­aus kon­tro­ver­se Dis­kus­si­on an, wobei die Vor­gän­ge in der Ukrai­ne und ihre Wir­kun­gen auf die Poli­tik der Bun­des­re­gie­rung im Mit­tel­punkt stan­den.

Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Pospi­schil sprach zunächst das Jubi­lä­ums­jahr 2022 an. Wesent­li­che Punk­te sind für ihn der vor­erst fer­ti­ge Umbau der Innen­stadt, das Indus­trie- gebiet Ecken­bach­tal, das Wall­cen­ter, der Bahn­hof und das Feri­en­haus­ge­biet in der Wal­den­bur­ger Bucht. Pro­ble­me könn­te es geben mit der Coro­na-Pan­de­mie und der Flücht­lings­si­tua­ti­on in Atten­dorn. Das Schwer­punkt­the­ma schlecht­hin ist für ihn aber der Bereich Kli­ma mit all sei­nen Her­aus- und Anfor­de­run­gen. Wei­ter­hin sehr wich­tig sind die Berei­che Digi­ta­li­sie­rung, Fach­kräf­te­man­gel inner­halb der Ver­wal­tung, Gesund­heit­li­che Ver­sor­gung sowie Bau­en und Woh­nen. Er stell­te abschlie­ßend fest, dass Atten­dorn stolz auf das sein kann, was die Stadt erreicht hat. Er sieht gute Per­spek­ti­ven für die nächs­ten Jah­re.

17 Jubi­la­re konn­ten geehrt wer­den. Franz-Josef Becker und Micha­el Gre­ve-Röben sind seit 40 Jah­ren Mit­glied in der SPD. Seit 50 Jah­ren hal­ten Elfrie­de Bock­win­kel, Franz Heu­el, Brun­hil­de Höf­fer, Horst-Peter Jagusch, Chris­ta Mei­se, Wil­ly Sprin­gob uns Alber­to Zul­kow­ski der Par­tei die Treue. Den anwe­sen­den Jubi­la­ren dank­te der Vor­sit­zen­de Wolf­gang Lan­gen­ohl herz­lich und über­reich­te ihnen gemein­sam mit Bür­ger­meis­ter Pospi­schil und der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Neza­hat Bara­dar sowie Wal­ter Sin­zig die Urkun­den und die Ehren­na­deln sowie ein klei­nes Geschenk.

Der Vor­sit­zen­de Wolf­gang Lan­gen­ohl gab einen aus­führ­li­chen Rechen­schafts­be­richt über die Tätig­kei­ten des Orts­ver­eins ab. Er stell­te mit Stolz fest, dass der Orts­ver­ein Atten­dorn der mit­glie­der­stärks­te Orts­ver­ein im Kreis Olpe ist. Der Mit­glie­der­stand konn­te in den letz­ten Jah­ren kon­stant gehal­ten wer­den. Auch die Zusam­men­ar­beit mit der Frak­ti­on, der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Neza­hat Bara­da­ri und mit Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Pospi­schil war ver­trau­ens­voll und kon­struk­tiv.

Nach dem Bericht des Kas­sie­rers Ramin Bara­da­ri und den Aus­füh­run­gen des Kas­sen­prü­fers Bernd Strotk­em­per erteil­te die Ver­samm­lung dem Kas­sie­rer und dem Vor­stand ein­stim­mig die Ent­las­tung.

Bei den Wah­len zum Vor­stand gab es bis auf eine Posi­ti­on die glei­chen Ergeb­nis­se wie 2019. Die Vor­sit­zen­den Wolf­gang Lan­gen­ohl, Wal­ter Sin­zig und Mar­tin Bur am Orde wur­den in ihren Ämtern bestä­tigt.  Eben­falls wie­der gewählt wur­den die Schrift­füh­rer Horst Peter Jagusch und Peter Höf­fer. Neu im Vor­stand ist Felix Pospi­schil als Bil­dungs­be­auf­trag­ter. Wei­ter­hin im Vor­stand sind Han­na Wurm als Refe­ren­tin für Pres­se- und Öffent­lich­keits­ar­beit, Ramin Bara­da­ri und Mar­tin Spo­rer als Kas­sie­rer sowie Wal­ter Sin­zig als Mit­glie­der- und Senio­ren­be­auf­trag­ter. Den Vor­stand ergän­zen Neza­hat Bara­da­ri und Pau­li­na Kra­mer als Bei­sit­ze­rin­nen und Mar­cel Schnei­der als Bei­sit­zer.

Nach gut drei­ein­halb Stun­den been­de­te der 1. Vor­sit­zen­de Wolf­gang Lan­gen­ohl die Ver­samm­lung und bedank­te sich bei allen Anwe­sen­den für ihre enga­gier­te und über­aus fai­re und dis­zi­pli­nier­te Mit­ar­beit.

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