Donnerstag, 03. April 2025

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Kom­mu­nal­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Land­tags­frak­ti­on Ste­fan Käm­mer­ling zu Gast in Atten­dorn

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(Foto: SPD Atten­dorn)

Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Pospi­schil, Land­tags­kan­di­da­tin Chris­tin-Marie Stamm sowie SPD-Stadt­rats­frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Ulrich Bock, SPD-Stadt­ver­bands­vor­sit­zen­der Wolf­gang Lan­gen­ohl und SPD-Vor­stands­mit­glied Han­na Wurm begrüß­ten den Kom­mu­nal­po­li­ti­schen Spre­cher der SPD-Land­tags­frak­ti­on, Ste­fan Käm­mer­ling (MdL) im Jubi­lä­ums­jahr der Stadt vor dem Rat­haus in Atten­dorn.

Bei einem gemein­sa­men Rund­gang durch die Innen­stadt der Han­se­stadt wur­de sich über zeit­ge­mä­ße Innen­städ­te und Stadt­ent­wick­lun­gen aus­ge­tauscht und die Ver­än­de­run­gen und bau­li­chen Maß­nah­men der letz­ten Jah­re im Kreis Olpe wur­den am Bei­spiel der Han­se­stadt Atten­dorn gezeigt.

„Ihr habt ja ein wirk­lich schö­nes Städt­chen. Mit vie­len Erho­lungs­punk­ten für die Men­schen die hier leben und die Men­schen die hier Urlaub machen. Das gefällt mir. Vor allem Altes und Neu­es in Ein­klang zu brin­gen ist hier in Atten­dorn sehr gut gelun­gen. Gra­tu­la­ti­on zum 800-jäh­ri­gen Stadt­ju­bi­lä­um“, so der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ste­fan Käm­mer­ling.

Nur mit der SPD gibt es eine wirk­li­che Abschaf­fung der Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge

Der gemein­sa­me Rund­gang ende­te am Atta-Höh­len­re­stau­rant Him­mel­reich, wo es mit einer öffent­li­chen Dis­kus­si­ons­run­de zum The­ma Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge wei­ter­ging. Denn Ste­fan Käm­mer­ling ist der Exper­te inner­halb der Düs­sel­dor­fer SPD-Land­tags­frak­ti­on. Vie­le Inter­es­sier­te sind der Ein­la­dung der SPD zur Dis­kus­si­on gefolgt: „Das zeigt, dass auch im Kreis Olpe die Nach­fra­gen rund um das The­ma Abschaf­fung der Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge groß sind“, erklärt Land­tags­kan­di­da­tin Chris­tin-Marie Stamm.

„Hier wol­len wir ein­grei­fen und die Abschaf­fung zu ein­hun­dert Pro­zent voll­zie­hen. Denn nur mit der SPD gibt es in NRW eine wirk­li­che Abschaf­fung der büro­kra­ti­schen, unfai­ren und exis­tenz­be­dro­hen­den Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge“, erklärt Käm­mer­ling direkt zu Beginn.

Im März hat der Land­tag in NRW auf Initia­ti­ve der SPD-Frak­ti­on über das Ende von Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­gen abge­stimmt. CDU und FDP haben gegen die Abschaf­fung votiert.

„Damit ist klar, dass CDU und FDP es mit der Ent­las­tung der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger nicht ernst mei­nen“, sagt Ste­fan Käm­mer­ling, der sich selbst seit Jah­ren für die voll­stän­di­ge Abschaf­fung der Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge ein­setzt und für die Abschaf­fung des Geset­zes gestimmt hat.

Die aktu­el­len Regie­rungs­par­tei­en in NRW haben statt­des­sen eine Ände­rung der För­der­richt­li­ni­en bei Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­gen beschlos­sen. „Für unse­re Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, die vier- bis fünf­stel­li­ge Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge zah­len müs­sen, gibt das kei­ne lang­fris­ti­ge Sicher­heit“, sagt Ste­fan Käm­mer­ling, „denn nach schwarz-gel­ben Plä­nen blei­ben Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge wei­ter bestehen. Das zeigt: CDU und FDP lie­fern nicht mehr, als einen unaus­ge­reif­ten Schnell­schuss.“

Das bis­he­ri­ge För­der­sys­tem soll mit ange­pass­ter För­der­quo­te fort­ge­setzt wer­den. Unter enor­mem Ver­wal­tungs­auf­wand sei­en Kom­mu­nen nach gel­ten­dem Gesetz wei­ter gezwun­gen, fäl­li­ge Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge zu ermit­teln und zu erhe­ben, um dann fest­zu­stel­len, dass kei­ne Zah­lung not­wen­dig sei. „Das zeigt, wie unaus­ge­reift die Ankün­di­gung von Schwarz-Gelb zu die­sem Büro­kra­tie­mons­ter ist. Die Men­schen in NRW brau­chen eine zuver­läs­si­ge Ent­las­tung statt eines undurch­sich­ti­gen För­der­sys­tems. Denn was pas­siert, wenn För­der­mit­tel auf­ge­braucht sind? Schwarz-Gelb kann nicht aus­schlie­ßen, dass die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger dann wie­der zur Kas­se gebe­ten wer­den“, sagt Ste­fan Käm­mer­ling.

Trotz der Ableh­nung des Gesetz­ent­wurfs will sich die SPD in NRW wei­ter für die kom­plet­te Abschaf­fung der Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge ein­set­zen: „Die­se finan­zi­el­le Last bei der Sanie­rung von Stra­ßen ist für vie­le Haus­hal­te kaum oder gar nicht zu stem­men. Und die anhal­ten­de Kri­tik von Bür­ger­initia­ti­ven zeigt, dass Schwarz-Gelb die Men­schen wei­ter in Unsi­cher­heit lässt. Wir ste­hen an der Sei­te der Betrof­fe­nen in NRW. Wenn es um die Abschaf­fung der Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge geht, wis­sen die Betrof­fe­nen, wem sie in die­ser Fra­ge ver­trau­en kön­nen. Alle wis­sen: Nur durch die SPD-Frak­ti­on wird die Abschaf­fung auch wirk­lich Rea­li­tät.“

In der kom­men­den Legis­la­tur­pe­ri­ode sol­le der Land­tag daher eine end­gül­ti­ge und dau­er­haf­te Abschaf­fung der Stra­ßen­aus­bau­bei­trä­ge auf den Weg brin­gen. „Das wür­de auch im Kreis Olpe sehr vie­le Men­schen ent­las­ten“, erklärt die hei­mi­sche Land­tags­kan­di­da­tin Chris­tin-Marie Stamm.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter www.spd-attendorn.de

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