Freitag, 04. April 2025

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Euro­pa mit Freun­den und Respekt

Der Krieg in der Ukrai­ne führt auch den Men­schen in Deutsch­land schmerz­lich vor Augen, dass Frie­den in Euro­pa kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit ist. Der Schü­ler­wett­be­werb Euro­Vi­si­ons des Minis­te­ri­ums für Bun­des- und Euro­pa­an­ge­le­gen­hei­ten in NRW for­dert jun­ge Men­schen, über Euro­pa nach­zu­den­ken und auf krea­ti­ve Wei­se Ideen eines bes­se­ren Euro­pas zu ent­wer­fen. Unter dem The­ma „Euro­pa – so will ich leben!“ folg­ten zuletzt fünf Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se 9c am St.-Ursula-Gymnasium in Atten­dorn mit ihrer Wett­be­werbs­teil­nah­me die­sem Auf­ruf und durf­ten nun die Urkun­den für ihr Enga­ge­ment ent­ge­gen­neh­men.

Mit ihrem Pos­ter als Wett­be­werbs­bei­trag rich­tet Marie Dros­te ihre Auf­merk­sam­keit auf Gleich­be­rech­ti­gung in Euro­pa, und Chia­ra Mar­tel­la beschreibt in ihrem Lied „Bet­ter World“ den Wunsch, dass Men­schen in Euro­pa sich in all ihrer Ver­schie­den­heit und unter­schied­li­chen Her­kunft mit Tole­ranz und Respekt begeg­nen.

In der Kate­go­rie Kurz­film stel­len Phil­lip Bartsch und Lou­is Voß eine Visi­on von Euro­pa vor, die neben der gemein­sa­men Bewah­rung der Umwelt vor allem einen Wunsch äußert: „Wir wol­len in einem Euro­pa leben, wo man sich unter­hal­ten kann, wo man Freun­de fin­det und sich respek­tiert.“ Vor dem Hin­ter­grund der aktu­el­len Ereig­nis­se in der Ukrai­ne ist dies ein Wunsch, dem man sich mehr denn je anschlie­ßen mag.

Jus­tus Stü­cher ent­schied sich eben­falls für einen Kurz­film als Wett­be­werbs­bei­trag und lässt kei­nen Zwei­fel ent­ste­hen, dass es die jun­gen Men­schen wie in sei­ner Klas­se und an sei­ner Schu­le sind, die Ände­run­gen in die Wege lei­ten kön­nen. Sei­ne Nach­richt ist ein deut­li­ches State­ment und eine kla­re Auf­for­de­rung: „Wer, wenn nicht wir, haben die Chan­ce, Din­ge zu bewe­gen und umzu­set­zen“.

Bei der Über­rei­chung der Urkun­den sprach Mar­kus Rata­j­ski als Schul­lei­ter den Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern am Wett­be­werb sei­nen Dank für ihr gro­ßes Enga­ge­ment aus. Das Ein­tre­ten für ein Mit­ein­an­der, das auf Ver­stän­di­gung, Tole­ranz und Offen­heit beruht, ver­dient dar­über hin­aus beson­de­re Aner­ken­nung.

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