Puzzle als Therapiehilfe im St. Josefs-Hospital in Lennestadt
Psychische Erkrankungen können sich anfühlen wie ein unvollständiges Puzzle: Es fehlt die Struktur und die Teile scheinen nicht zusammenzupassen. Doch genau hier setzt ein kreativer Ansatz an: Das Team der Psychotherapiestation 6 in Lennestadt erhielt jetzt ein besonderes Paket vom Deutschen Puzzleverein. Dieser gemeinnützige Verein hatte soziale Einrichtungen dazu aufgerufen, sich für kostenlose Puzzlepakete zu bewerben – und die Station war einer der glücklichen Empfänger.
Puzzles können die Genesung von Patientinnen und Patienten unterstützen. Sie bieten Struktur, fördern Konzentration und stärken das Gefühl der Selbstwirksamkeit. Zudem können sie soziale Kontakte fördern, indem Patientinnen und Patienten gemeinsam an einem Puzzle arbeiten – nach dem Motto „nebeneinander statt gegenüber“.
Das Team um Pflegedienstleitung Doris Zindler, Teamleiter Alexander Harmening und Psychologe Simon Tump ist dankbar für das Puzzlepaket. „Es ist toll zu sehen, wie die Patientinnen und Patienten die Puzzles nutzen, um sich zu fokussieren und in ihrem Prozess voranzukommen“, sagt Pflegefachkraft Guido Flöper. Die Puzzles bieten eine wertvolle Unterstützung, die sowohl den Aufenthalt erleichtert als auch zur Therapie beiträgt.
Ein herzlicher Dank geht an den Deutschen Puzzleverein für diese kreative und wohltuende Spende.
