Der Vorstand des Kreisverbands der Jungen Union war im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „gesellschaftliches Pflichtjahr“ in der vergangenen Woche zu Gast beim Technischen Hilfswerk Ortsverband Attendorn. Die Nachwuchspolitikerinnen und -politiker informierten sich vor Ort über Aufbau, Aufgaben und Einsatzbereiche des THW sowie über die Besonderheiten des Ortsverbands.
Nach einer Einführung in Geschichte, Aufbau und Grundlagen des THW erhielten die Gäste durch den stellvertretenden Ortsbeauftragten Daniel Hermond einen Einblick in die Fachgruppen und Einsatzoptionen – von der technischen Hilfeleistung im Inland bis zur Unterstützung im Katastrophenschutz. Im Fokus stand dabei auch die Rolle des Ehrenamts und die Anforderungen an Ausbildung, Ausstattung und die gute Zusammenarbeit mit anderen Blaulichtorganisationen und Behörden.
Anschließend stellte der stellvertretenden Ortsbeauftragte die örtlichen Schwerpunkte vor: Personalstärke, Ausbildungskonzept, Fahrzeug- und Geräteausstattung sowie jüngste Einsätze in der Region. Bei einer Führung durch Unterkunft und die Liegenschaft konnten sich die Mitglieder des JU-Kreisvorstands ein Bild von der praktischen Arbeit der Einsatzkräfte machen.
In einer großen Fragerunde ging es unter anderem um die Nachwuchsförderung und Helfergewinnung, Motivation junger Menschen und um die Frage, welche Kompetenzen ein mögliches „gesellschaftliches Pflichtjahr“ sinnvoll vermitteln sollte.
Der Ortsverband Attendorn zog ein positives Fazit des Besuchs. Der Austausch mit der Jungen Union habe gezeigt, dass das Thema Stärkung des Ehrenamts im Katastrophenschutz in der Jugendpolitik fest verankert ist.

