Donnerstag, 03. April 2025

Top 5 der Woche

Ähnlich

Len­ne­stadt hat neu­en ev. Pfar­rer

Mit einem kräf­ti­gen „Ja, mit Got­tes Hil­fe“ beant­wor­te­te die Gemein­de die Fra­ge von Super­in­ten­dent Dr. Chris­tof Gro­te, ob sie bereit sei­en, Chris­toph Otming­haus als neu­en Pfar­rer anzu­neh­men, ihn im Dienst zu unter­stüt­zen und ermu­ti­gen und mit ihm gemein­sam dem Auf­bau der Gemein­de zu die­nen.

In dem Ern­te­dank-Fest­got­tes­dienst hat­te zuvor der Super­in­ten­dent Pfar­rer Chris­toph Otming­haus in der bis auf den letz­ten Platz gefüll­ten evan­ge­li­schen Kir­che in Gre­ven­brück sei­ne Bereit­schaft erklä­ren las­sen, den Dienst eines Pfar­rers in der Kir­chen­ge­mein­de Atten­dorn-Len­ne­stadt zu über­neh­men und das Amt so zu füh­ren, wie er bei sei­ner Ordi­na­ti­on ver­spro­chen habe.

einfuhrung otminghaus 21

Bis auf den letz­ten Platz besetzt war die Evan­ge­li­sche Kir­che in Gre­ven­brück bei der fei­er­li­chen Ein­füh­rung von Chris­toph Otming­haus in sein neu­es Amt. Vor­ne (v.L.) Land­rat Theo Mel­cher und die Bür­ger­meis­ter Tobi­as Pus­pas, Achim Hen­kel und Blörn Jarosz

Im Bei­sein der gan­zen Gemein­de, Gäs­ten aus den katho­li­schen Schwes­ter­ge­mein­den und der Mos­lem-Gemein­schaft Fin­nen­trop sowie dem Land­rat des Krei­ses Olpe Theo Mel­cher, den Bür­ger­meis­tern Tobi­as Pus­pas (Len­ne­stadt), Achim Hen­kel (Fin­nen­trop) und Björn Jarosz (Kirch­hun­dem) führ­te der Super­in­ten­dent des Kir­chen­krei­ses Lüden­scheid-Plet­ten­berg dann Chris­toph Otming­haus in sein neu­es Amt als Pfar­rer der drit­ten Pfarr­stel­le in der Gemein­de ein und seg­ne­te ihn. Anschlie­ßend über­brach­ten Mit­pfar­rer und Mit­ar­bei­ter ihre Voten und Segens­wün­sche.

einfuhrung otminghaus 20

Super­in­ten­dent Dr. Chris­tof Gro­te seg­ne­te den neu­en Pfar­rer der Kir­chen­ge­mein­de Atten­dorn-Len­ne­stadt Chris­toph Otming­haus (re.) für sein neu­es Amt

Der für die Gemein­de neue Pfar­rer ist zur Zeit dabei, gemein­sam mit sei­ner Fami­lie (er, sei­ne Frau Mar­ti­na und Pfle­ge­kin­der) in das Pfarr­haus der Bezirks­ge­mein­de Atten­dorn am West­wall umzu­zie­hen.

Pfar­rer Chris­toph Otming­haus ist 57 Jah­re alt und wur­de in Plet­ten­berg gebo­ren, wo er auch die Grund­schu­le und das Gym­na­si­um bis zum Abitur besuch­te. Nach sei­nem Grund­wehr­dienst in Lüne­burg und Iser­lohn begann er 1988 sein 11 semes­tri­ges Theo­lo­gie­stu­di­um in Bie­le­feld, Mar­burg und Erlan­gen. Zehn Jah­re spä­ter leg­te er sein 2. Theo­lo­gi­sches Examen ab. In der Zwi­schen­zeit hat­te er sein Gemein­de­vi­ka­ri­at in Her­ne-Hols­ter­hau­sen und ein Son­der­vi­ka­ri­at im Infor­ma­ti­ons­zen­trum Drit­te-Welt eben­falls in Her­ne absol­viert. Nach sei­ner Aus­bil­dung arbei­te­te Otming­haus 3 Jah­re als Pfar­rer zur Anstel­lung in der evan­ge­lisch-luthe­ri­schen Pau­lus­ge­mein­de in Bie­le­feld. Die­ser Tätig­keit folg­ten 13 Jah­re als Pfar­rer in Bad Oeyn­hau­sen-Eid­in­hau­sen. 2013 über­nahm er die Pfarr­stel­le in der evan­ge­lisch-refor­mier­ten Kir­chen­ge­mein­de Röd­gen-Wilns­dorf im benach­bar­ten Kir­chen­kreis Sie­gen.

einfuhrung otminghaus 26
Pfar­rer Chris­toph Otming­haus bei sei­ner ers­ten Pre­digt als neu­er Seel­sor­ger der Gemein­de Atten­dorn-Len­ne­stadt

In sei­ner ers­ten Pre­digt über 1. Timo­theus Kapi­tel 4 die Ver­se 4–5 als Pfar­rer sei­ner neu­en Gemein­de stand der Dank im Mit­tel­punkt. Dabei gab er auch klei­ne Ein­bli­cke in sein altes und neu­es Fami­li­en­le­ben.

Zum Schluss des Fest­got­tes­diens­tes, der musi­ka­li­sche gestal­tet wur­de von Clau­dia Pei­ser-Jung an der Orgel, Mar­tin Jung an der Flö­te und einem „Pro­jekt­chor Atten­dorn – Alten­hun­dem“ unter der Lei­tung von Anne­gret Heim­warth und Anne­mo­ne Vater über­brach­te Pas­tor Micha­el Kri­scher die Glück- und Segens­wün­sche der benach­bar­ten katho­li­schen Kir­chen­ge­mein­den.

einfuhrung otminghaus 12
Musi­ka­li­scher Mit­gas­t­el­ter des Got­tes­diens­tes war auch der Pro­jekt­chor “Atten­dorn-Alten­hun­dem”

Zuvor hat­te der Vor­sit­zen­de des Pres­by­te­ri­ums der Kir­chen­ge­mein­de Lars Kirch­hoff, eben­so wie vor­her der Super­in­ten­dent, noch ein­mal auf die per­so­nel­len Schwie­rig­kei­ten bei der Beset­zung einer Pfar­rer­stel­le in der Lan­des­kir­che hin­ge­wie­sen. Bei der Stel­len­aus­schrei­bung vor einem Jahr war man sich nicht sicher gewe­sen, ob es über­haupt zu Bewer­bun­gen kom­me. „Wir haben nicht nur meh­re­re Bewer­bun­gen bekom­men, son­dern Gott hat uns sogar mit der Auf­ga­be geseg­net zwi­schen zwei Kan­di­da­ten wäh­len zu kön­nen“ so der Vor­sit­zen­de. Man sei auch sicher, die rich­ti­ge Wahl getrof­fen zu haben.

Im Anschluss an den Got­tes­dienst waren Gäs­te und die Gemein­de zu einem Emp­fang gela­den, bei dem Gele­gen­heit gege­ben war, den neu­en Pfar­rer per­sön­lich ken­nen­zu­ler­nen und sich mit ihm aus­zu­tau­schen.

Eine gro­ße Über­ra­schung wäh­rend des Got­tes­diens­tes gab für Mar­ti­na Otming­haus, die mit dem neu­en Pfar­rer seit über 30 Jah­ren ver­hei­ra­tet ist. Da sie an die­sem Tag ihren Geburts­tag fei­er­te, gra­tu­lier­ten ihr Super­in­ten­dent Dr. Chris­tof Gro­te und die Gemein­de herz­lich mit einer Topf­blu­me („Bei einem Umzug sind Schnitt­blu­men nicht gera­de ide­al“ so der Super­in­ten­dent.) Der Pro­jekt­chor durf­te unter dem Bei­fall der Gemein­de mit einem klei­nen Ständ­chen nicht feh­len.

einfuhrung otminghaus 23

Super­in­ten­dent Dr. Gro­te (li) gra­tu­liert Frau Mar­ti­na Otming­haus im Bei­sein ihres Man­nes zum Geburts­tag

alle Fotos: © Karl-Her­mann Ernst

Vorheriger Artikel
Nächster Artikel

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Beliebte Beiträge