Samstag, 05. April 2025

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Sabi­ne Sel­ter sorgt für Über­ra­schung

Er ist mit sei­nen nun­mehr 53 Auf­la­gen gewiss ein abso­lu­ter Tra­di­ti­ons­lauf. Den­noch war beim Enga­din Ski­ma­ra­thon rund um das schwei­ze­ri­sche Sankt Moritz in die­sem Jahr vie­les anders. ‚Uns fehlt ein­fach der Schnee‘, so der Kom­men­tar des Ver­an­stal­ters, der aus die­sem Grund einen ganz spe­zi­el­len Weg von Malo­ja nach Schampf durch das ver­blie­be­ne Weiß suchen muss­te. Aus die­sem Grund wur­de aus dem Mara­thon kurz­fris­tig ein Ren­nen über 44 Kilo­me­ter und der Halb­ma­ra­thon dehn­te sich bis zur 23 Kilo­me­ter-Mar­ke.

Zur Tra­di­ti­on seit den frü­hen 80er Jah­ren gehört zwei­fel­los auch die Teil­nah­me der Lang­läu­fer des TV Atten­dorn. „Sie­ben waren gemel­det, zwei sind krank­heits­be­dingt kurz­fris­tig noch aus­ge­fal­len“, fass­te Atten­dorns Trai­ner Uli Sel­ter die Situa­ti­on am Wett­kampf­tag zusam­men. Zum einen war er die­ses Mal sel­ber betrof­fen, zum ande­ren bedau­er­te er sehr den Aus­fall von Lukas Scholl, „dem ich auf der Lang­stre­cke eini­ges zuge­traut hät­te.“

Für ein groß­ar­ti­ges Ergeb­nis aber sorg­ten zunächst And­re Zahn und Lea Sel­ter. 2:38.05,8 zeig­te die Uhr bei Zahn und sicher­te dem 53jährigen nicht nur einen Platz 305 in der AK son­dern auch im Ver­gleich mit den Youngs­tern einen gesi­cher­ten Rang im ers­ten Drit­tel der 6874 männ­li­chen Finis­her.

Lea Sel­ter, mitt­ler­wei­le seit 3 Jah­ren im Eli­te Feld des welt­weit zweit­größ­ten Ski­ren­nens zuhau­se, konn­te sich in einer Zeit von 2:41.13,1 über 44 Kilo­me­ter als 287. gesamt und 105. in der AK erneut unter den bes­ten 13 Pro­zent des Damen­fel­des plat­zie­ren.

„Es war bedingt durch den nas­sen und schwe­ren Schnee im zwei­ten Teil der Stre­cke sicher mein här­tes­ter Enga­di­ner,“ so die 23jährige Stu­den­tin abschlie­ßend im Ziel­be­reich.

Als sehr bemer­kens­wert stell­te sich erneut das Abschnei­den von Ernst-Otto Wel­ler her­aus. Nach genau 5 Stun­den und 7 Minu­ten lief der 79 jäh­ri­ge über die ersehn­te Finish­li­ne und erreich­te damit den 30. Rang in sei­ner Alters­klas­se.

Für die ganz gro­ße Über­ra­schung an die­sem Tag aber sorg­te Sabi­ne Sel­ter. Die 54 jäh­ri­ge hat­te nach Infekt und Pau­se erst gera­de wie­der mit dem Trai­ning begonnen:“Ich fühl­te mich gut, konn­te aber mein Leis­tungs­ver­mö­gen nur schwer ein­schät­zen“. Das aber wur­de genau 1:28.24,0 nach dem Start an der Anzei­gen­ta­fel in Pont­resi­na publik. Im Feld der 76 Damen ihrer Alters­klas­se lag die Phy­sio­the­ra­peu­tin von Anfang an vorn und sicher­te sich mit einem sat­ten Vor­sprung von 5 Minu­ten nach 23 Kilo­me­tern den nie erwar­te­ten Sieg.

Ver­voll­stän­digt wur­den die Erfol­ge der TVler abschlie­ßend durch Mat­tis Hecht, der in sei­nem ers­ten Lang­lauf­ren­nen über­haupt in 1:32.32,7 die Ziel­li­nie im Ski­sta­di­on von Pont­resi­na über­quer­te.

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