Freitag, 04. April 2025

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„Never too old“

Das „Vor­spiel der Erwach­se­nen“ der Musik­schu­le der Han­se­stadt Atten­dorn war ein vol­ler Erfolg.

„Darf man sagen, dass man auf­ge­regt ist?“ – Dies waren die Wor­te von Eva Kro­co­va, kurz nach­dem sie am Flü­gel Platz genom­men hat­te, um zum ers­ten Mal vor Publi­kum im Rah­men eines Musik­schul­kon­zerts vor­zu­spie­len. Die ein­heit­li­che Mei­nung des Publi­kums kam direkt: „Natür­lich darf man das sagen!“

Die Musik­schu­le der Han­se­stadt Atten­dorn hat­te dies­mal die erwach­se­nen Schü­le­rin­nen und Schü­ler ein­ge­la­den, ein eige­nes Kon­zert zu gestal­ten. Seit eini­gen Jah­ren nimmt die Anzahl der erwach­se­nen Musik­schü­ler ste­tig zu und so hat­te die­se Grup­pe unter dem Mot­to „Never too old“ die Gele­gen­heit, ihr Erlern­tes auch außer­halb der eige­nen vier Wän­de zu prä­sen­tie­ren.

Das Pro­gramm war sehr bunt gemischt und reich­te von tra­di­tio­nel­len und moder­nen Kla­vier­bei­trä­gen über Akkor­de­on, Key­board und Gitar­re bis hin zu meh­re­ren Bei­trä­gen auf der Vio­li­ne. Auch das Niveau war sehr unter­schied­lich, da eini­ge erst kur­ze Zeit Unter­richt haben und ande­re schon als Kind mit ihrem Instru­ment begon­nen hat­ten.

Judith Din­ger­kus an der Gitar­re gelang mit meh­re­ren Varia­tio­nen über ein The­ma von W.A. Mozart ein wirk­li­ches Meis­ter­werk auf hohem Niveau, das sie sou­ve­rän dar­ge­bo­ten hat­te.

Eine Beson­der­heit war die Tat­sa­che, dass neben Ein­zel­bei­trä­gen spon­tan ein Ensem­ble gebil­det wor­den war, das iri­sche Musik zum Klin­gen brach­te. Die­ses Ensem­ble hat­te vor­her nur zwei Mal zusam­men geprobt. Nichts­des­to­trotz hat alles bes­tens geklappt und die Zuhö­rer waren begeis­tert. Den Teil­neh­men­den hat es viel Freu­de berei­tet, zusam­men zu musi­zie­ren und sie möch­ten es auf jeden Fall wie­der­ho­len.

Den Abschluss bil­de­te der Trom­mel­kurs des Schlag­zeug­leh­rers Chris­ti­an Hof­fe. Auch hier war Spon­ta­nei­tät gefragt, denn der Musik­schul­leh­rer wuss­te nicht genau, wer aus sei­nen zwei Kur­sen letzt­end­lich am Vor­spiel teil­neh­men wür­de. Auch bei die­ser Grup­pe merk­ten die Zuhö­rer direkt, mit wie­viel Freu­de die Trom­meln­den bei der Sache waren.

Eva Kro­co­va kom­men­tier­te anschlie­ßend das Kon­zert mit fol­gen­den Wor­ten: „Das wun­der­ba­re erfüll­te Gefühl nach die­sem Vor­spiel dau­ert immer noch an. Ich möch­te Dan­ke sagen und für das neue Vor­spiel der Erwach­se­nen wer­ben. Es gibt viel Sinn­haf­tig­keit und stärkt die Moti­va­ti­on.“

Alle waren sich einig, dass man die­se Art von Kon­zert auf jeden Fall wie­der­ho­len und fest in den Jah­res­plan der Atten­dor­ner Musik­schu­le mit auf­neh­men möch­te.

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