Freitag, 04. April 2025

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„Kein Platz für Extre­mis­mus und Ras­sis­mus“

Alle zwei Jah­re schreibt der Kreis Olpe den Preis „Kein Platz für Extre­mis­mus und Ras­sis­mus“ aus. Der Preis wür­digt das Enga­ge­ment von Per­so­nen oder Grup­pen, die sich krea­tiv für ein fried­li­ches, tole­ran­tes Zusam­men­le­ben von Men­schen jeder Her­kunft ein­set­zen und klar gegen jede Form von Extre­mis­mus und Ras­sis­mus ein­tre­ten.

Er wird zum drit­ten Mal ver­ge­ben. Bis­he­ri­ge Preis­trä­ger waren die Initia­ti­ve „Jüdisch in Atten­dorn“ – für ihre Ver­diens­te um das jüdi­sche Erbe und die jüdi­sche Kul­tur der Han­se­stadt – und das Kinder‑, Jugend- und Kul­tur­haus in Fin­nen­trop für sei­ne inte­gra­ti­ve Kin­der- und Jugend­ar­beit, vor allem für das Pro­jekt „(M)Ein Stück Hei­mat“.

Nun wer­den neue Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger gesucht. Per­so­nen, Grup­pen oder Initia­ti­ven kön­nen sich bewer­ben oder vor­ge­schla­gen wer­den.

Die Bewer­bung oder der Vor­schlag soll­ten fol­gen­de Anga­ben ent­hal­ten:

  • genaue Beschrei­bung des Pro­jekts oder Enga­ge­ments,
  • Ziel­grup­pe und, falls vor­han­den, Koope­ra­ti­ons­part­ner,
  • Dau­er des Pro­jekts bzw. Enga­ge­ments und Zahl der Teil­neh­men­den.

Bewer­bun­gen und Vor­schlä­ge kön­nen bis zum 31. März ein­ge­reicht wer­den an: Kreis Olpe, Regio­na­les Bil­dungs­netz­werk, Post­fach 1560, 57445 Olpe. Fra­gen beant­wor­tet die Lei­te­rin Susan­ne Sporn­hau­er, Tel.: 02761–81180, E‑Mail: s.spornhauer@kreis-olpe.de.

Der Kreis Olpe ver­gibt die­sen Preis auf­grund einer Reso­lu­ti­on vom März 2018. Dar­in hat­te der Kreis­tag sich gegen jeg­li­che Form von Extre­mis­mus und Ras­sis­mus gestellt und sich aus­drück­lich für ein Zusam­men­le­ben aller Men­schen in Frei­heit, Tole­ranz und Soli­da­ri­tät sowie für ein fried­li­ches inter­na­tio­na­les Mit­ein­an­der aus­ge­spro­chen.

Wer den Preis bekommt, ent­schei­det der Kreis­tag nach der Emp­feh­lung einer Jury. Die Ver­lei­hung erfolgt in einer fei­er­li­chen Ver­an­stal­tung durch den Land­rat. Er ist mit 2.000 Euro dotiert und kann auch auf meh­re­re Per­so­nen oder Initia­ti­ven auf­ge­teilt wer­den. 

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