Freitag, 04. April 2025

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Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung mit Bür­ger­meis­ter in Licht­ring­hau­sen gut besucht

Etwa 40 Teil­neh­men­de waren im Musik­haus in Licht­ring­hau­sen zu Gast, um sich von Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Pospi­schil über die Atten­dor­ner Kom­mu­nal­po­li­tik infor­mie­ren zu las­sen.

In der SPD-Ver­an­stal­tungs­rei­he „Bür­ger­meis­ter vor Ort“ erläu­ter­te Chris­ti­an Pospi­schil zunächst eini­ge Pro­jek­te aus dem Haus­halts­plan 2023. Trotz aller Unwäg­bar­kei­ten habe man sich gemein­sam mit der Poli­tik dazu ent­schie­den, die Steu­ern im Gegen­satz zu eini­gen Nach­bar­kom­mu­nen nicht anzu­he­ben und auch die vie­len frei­wil­li­gen Zuschüs­se, bei­spiels­wei­se für das Ver­eins­we­sen, nicht zu redu­zie­ren. Damit sol­len die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie die die hei­mi­schen Unter­neh­men nicht zusätz­lich belas­tet wer­den und das Ehren­amt gestärkt wer­den.

Immer­hin, so erläu­ter­te Pospi­schil, ver­zich­te die Stadt durch die Nicht­an­wen­dung des soge­nann­ten fik­ti­ven Steu­er­he­be­sat­zes auf über 3 Mil­lio­nen Euro, die unmit­tel­bar den hei­mi­schen Betrie­ben und Ein­woh­nern zugu­te­kom­men.

Vor dem Hin­ter­grund der ange­spann­ten Ener­gie­la­ge gab der Bür­ger­meis­ter einen kur­zen Ein­blick in das städ­ti­sche Kon­zept bei einem soge­nann­ten „Black­out“. Es bestehe zwar kein Grund zur Panik, den­noch sei es rat­sam, dass die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger wüss­ten, was im Fall der Fäl­le zu tun sei. Zudem wies der Bür­ger­meis­ter im Rah­men des Kli­ma­schut­zes auf städ­ti­sche För­der­pro­gram­me hin, die z.B. zur Spei­che­rung von Strom aus alter­na­ti­ven Ener­gien und auch zur Dach­be­grü­nung sowie zur Ent­sieg­lung von Flä­chen zur Ver­fü­gung ste­hen.

Für die Licht­ring­hau­ser war es im sich anschlie­ßen­den Gedan­ken­aus­tausch ein beson­ders wich­ti­ges The­ma, auf den schlech­ten Zustand der Alten Dorf­stra­ße sowie angren­zen­der Stra­ßen hin­zu­wei­sen, nicht zuletzt auf­grund der vie­len Holz­trans­por­te. Die SPD-Frak­ti­on sicher­te zu, das erstell­te Stra­ßen­ka­tas­ter dahin­ge­hend kri­tisch zu über­prü­fen und im poli­ti­schen Raum Lösungs­mög­lich­kei­ten zu dis­ku­tie­ren. Denn es sei offen­kun­dig, dass die im Haus­halt vor­ge­se­he­nen 600.000 Euro zur Stra­ßen­sa­nie­rung nicht aus­rei­chend sei­en, um zusätz­li­che Schä­den an der Infra­struk­tur zu behe­ben.

Auch die Sanie­rung der Land­stra­ße zwi­schen Licht­ring­hau­sen und Wind­hau­sen sowie der geplan­te Fahr­rad­weg waren The­ma in der Bür­ger­ver­samm­lung. Neben der Zufrie­den­heit über die sei­ner­zeit prag­ma­tisch umge­setz­te Ober­flä­chen­sa­nie­rung in den Ort­schaf­ten, stell­te sich die Fra­ge, ob eine sol­che Über­gangs­lö­sung nicht auch zwi­schen bei­den Ort­schaf­ten mach­bar sei. Die SPD sag­te zu, die Anre­gung wei­ter­zu­ge­ben und sich für eine zügi­ge Umset­zung ein­zu­set­zen – auch mit Unter­stüt­zung der hei­mi­schen Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten.

Schließ­lich wur­den die SPD-Kom­mu­nal­po­li­ti­ker gebe­ten, sich um den Zustand der Flücht­lings­un­ter­kunft in der ehe­ma­li­gen Schu­le zu küm­mern. Sowohl Bür­ger­meis­ter Pospi­schil als auch Uli Bock als Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der SPD sicher­ten ihre Unter­stüt­zung bei der Besei­ti­gung fest­ge­stell­ter Män­gel zu.

Am Ende der Ver­an­stal­tung wur­de Sebas­ti­an Bock als neu­er Wahl­kreis­ver­tre­ter vor­ge­stellt: „Ich freue mich auf die Auf­ga­be, für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger vor Ort prä­sent zu sein und mich um die Anlie­gen zu küm­mern“, so der neue sach­kun­di­ge Bür­ger der SPD-Frak­ti­on. Er wer­de sich auch für die digi­ta­le Infra­struk­tur, den Glas­fa­ser­bau sowie eine Opti­mie­rung des Strom­net­zes in sei­nem Wahl­kreis ein­set­zen. Der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Uli Bock und sein Stell­ver­tre­ter, Kevin Risch, bedank­ten sich für die vie­len Anre­gun­gen aus der Bür­ger­schaft und beim Musik­ver­ein für die Bewir­tung.

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Etwa 40 Teil­neh­men­de waren im Musik­haus in Licht­ring­hau­sen zu Gast, um sich von Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Pospi­schil über die Atten­dor­ner Kom­mu­nal­po­li­tik infor­mie­ren zu las­sen (Foto: SPD Frak­ti­on Atten­dorn)

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