Donnerstag, 03. April 2025

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Sicht­ba­res Zei­chen set­zen gegen Gewalt

Jedes Jahr am 25. Novem­ber fin­det der „Inter­na­tio­na­le Tag zur Besei­ti­gung von Gewalt gegen Frau­en“ statt. Auch die Han­se­stadt Atten­dorn macht mit der Akti­on „#schwei­gen­bre­chen“ auf das The­ma auf­merk­sam.

Der 25. Novem­ber ist ein Gedenk- und Akti­ons­tag zur Bekämp­fung von Dis­kri­mi­nie­rung und Gewalt jeder Form gegen­über Frau­en und Mäd­chen. Welt­weit wird mit ver­schie­de­nen Aktio­nen dar­auf hin­ge­wie­sen, dass Gewalt gegen Frau­en, Mäd­chen und nicht binä­re Men­schen eine der am häu­figs­ten ver­brei­te­ten Gewalt­for­men ist. Dabei spielt sich die­ses Pro­blem oft im Ver­bor­ge­nen ab und den Opfern wird oft­mals selbst die Schuld gege­ben, wenn sie Gewalt erfah­ren. Die Fol­ge: Betrof­fe­ne spre­chen aus Angst oder Scham nicht über das, was sie erlebt haben.

Unter dem Mot­to “Wir bre­chen das Schwei­gen” (#schwei­gen­bre­chen) wer­den bun­des­weit sicht­ba­re Zei­chen gegen Gewalt an Frau­en zu set­zen. Auch Atten­dorns Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Pospi­schil steht mit gan­zem Her­zen hin­ter der Akti­on, die die­ses weit ver­brei­te­te gesell­schaft­li­che Pro­blem in den Fokus rückt: „Mit der Teil­nah­me an der Akti­on machen wir deut­lich, dass Gewalt gegen Frau­en und Mäd­chen nach wie vor bekämpft wer­den muss.“

Die Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te der Han­se­stadt Atten­dorn Mari­on Ter­schlüsen rät allen Frau­en, die Gewalt erfah­ren muss­ten oder müs­sen, sich der ört­li­chen Poli­zei­stel­le, einer Bera­tungs­stel­le vor Ort, wie dem Ver­ein „Frau­en hel­fen Frau­en“ in Olpe, dem Hil­fe­te­le­fon oder einer per­sön­li­chen Ver­trau­ens­per­son mit­zu­tei­len: „Die betrof­fe­nen Frau­en sind nicht allein. Es gibt vie­le Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten, nie­mand soll­te sich scheu­en, sich Hil­fe zu holen! Das ist eine trau­ri­ge Rea­li­tät, aber dar­über zu spre­chen hilft bei der Bewäl­ti­gung.“

Das Hil­fe­te­le­fon “Gewalt gegen Frau­en” bie­tet Betrof­fe­nen unter der Tele­fon­num­mer 0800 0116016 die Mög­lich­keit, sich zu jeder Zeit anonym, kom­pe­tent, sicher und bar­rie­re­frei bera­ten zu las­sen. Qua­li­fi­zier­te Bera­te­rin­nen ste­hen den Hil­fe­su­chen­den ver­trau­lich zur Sei­te und ver­mit­teln bei Bedarf Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te vor Ort, etwa eine Frau­en­be­ra­tungs­stel­le oder ein Frau­en­haus.

Die Hot­line ist bar­rie­re­frei und mehr­spra­chig – seit die­sem Jahr auch auf Ukrai­nisch – und steht Betrof­fe­nen, Ange­hö­ri­gen, Freun­din­nen und Freun­den sowie Fach­kräf­ten für Fra­gen und Infor­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung.

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