Freitag, 04. April 2025

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Mobil­funk­aus­bau soll beschleu­nigt wer­den

Vie­le Funk­lö­cher sind bereits geschlos­sen. Doch an eini­gen Orten gibt es immer noch wei­ße Fle­cken ohne Han­dy­emp­fang. Damit auch im Kreis Olpe die­se Lücken schnellst­mög­lich besei­tigt wer­den, küm­mert sich Mela­nie Oczip­ka als neue Mobil­funk­ko­or­di­na­to­rin des Krei­ses zukünf­tig um alle Fra­gen rund um den Mobil­funk­aus­bau. „Wir gehö­ren mit zu den ers­ten Krei­sen in Nord­rhein-West­fa­len, die die­se Stel­le besetzt haben“, freut sich Land­rat Theo Mel­cher. „Das hilft uns sehr, um nicht nur beim Glas­fa­ser­aus­bau wei­ter vor­an­zu­kom­men, son­dern auch um die Mobil­funk­ver­sor­gung wei­ter zu ver­bes­sern.“

Der markt­ge­trie­be­ne Mobil­funk­aus­bau gera­de in den länd­li­chen Regio­nen kommt nur lang­sam vor­an. „Die Inves­ti­ti­ons­kos­ten für die pri­va­ten Netz­be­trei­ber sind sehr hoch, weil Wege oft­mals weit sind und damit die teu­ren Zulei­tun­gen lang“, erläu­tert Mela­nie Oczip­ka. Ihre Auf­ga­be wird unter ande­rem dar­in bestehen, als Bin­de­glied zwi­schen Kom­mu­nen, Poli­tik, Bür­ge­rin­nen und Bür­gern zu fun­gie­ren, die Schnitt­stel­le zu Mobil­funk­netz- oder Funk­mast­be­trei­bern zu bil­den und sie bei­spiels­wei­se bei der Stand­ort­su­che zu unter­stüt­zen. Ziel dabei ist, eine mög­lichst flä­chen­de­cken­de Ver­sor­gung mit dem neu­en 5G-Mobil­funk­stan­dard zu errei­chen. Dazu wird sie eng mit dem Giga­bit­ko­or­di­na­tor Mar­kus Luke zusam­men­ar­bei­ten, der auch einen Teil der Mobil­funk­ko­or­di­na­ti­on über­nimmt. „Die zen­tra­le Koor­di­nie­rung mit allen Akteu­ren hat sich schon bei der Breit­band­för­de­rung bewährt. Die­se erfolg­rei­che Zusam­men­ar­beit wer­den wir auch beim Mobil­funk­aus­bau im Kreis Olpe wei­ter­füh­ren und die Kom­pe­ten­zen der Mit­ar­bei­ten­den in einem Team bün­deln“, so Land­rat Theo Mel­cher.

Dabei kön­nen auch die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger den Kreis Olpe unter­stüt­zen. Um Funk­lö­cher zu iden­ti­fi­zie­ren stellt der Bund eine App zur Ver­fü­gung, sodass alle aktiv mit in die Funk­loch­su­che ein­stei­gen kön­nen. „Wir haben zwar bereits jetzt einen guten Über­blick über die Mobil­funk­lü­cken im Kreis Olpe, aber mit den Ergeb­nis­sen aus der App kön­nen wir die­se noch genau­er loka­li­sie­ren“, hofft Mela­nie Oczip­ka auf eine hohe Betei­li­gung. Die Funk­loch-App ist unter www.breitbandmessung.de zu fin­den und kann dort her­un­ter­ge­la­den wer­den.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es auf der Inter­net­sei­te www.kreis-olpe.de/mobilfunk.de.

Hin­ter­grund:

Finan­ziert wird die Stel­le der Mobil­funk­ko­or­di­na­to­rin aus dem Mobil­funk­pakt des Lan­des. Dabei unter­stützt das NRW-Minis­te­ri­um für Wirt­schaft, Inno­va­ti­on, Digi­ta­li­sie­rung und Ener­gie (MWIDE) die Krei­se zur Beset­zung die­ser Posi­tio­nen mit För­der­mit­teln in Höhe von maxi­mal 210.000 Euro für drei Jah­re.

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