Freitag, 04. April 2025

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Tages­fahrt der Senio­ren-Uni­on mit Ange­la Mer­kel

Vor etwas über 100 Tagen war sie noch Kanz­le­rin der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, jetzt als Rent­ne­rin ließ sie es sich nicht neh­men, die ers­te Tages­fahrt die­sen Jah­res mit der CDU-Senio­ren­uni­on der Han­se­stadt zu unter­neh­men. So staun­ten die Mit­fah­re­rin­nen und Mit­fah­rer am ver­gan­ge­nen Diens­tag­mor­gen nicht schlecht als Ange­la Mer­kel mit in den Bus stieg, der sie gemein­sam nach Essen brin­gen soll­te.

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Die Mit­glie­der der Atten­dor­ner Senio­ren­uni­on mit ihrer Ange­la Mer­kel (mit­te)

Nach­dem die Grup­pe zunächst, wie es Fah­re­rin Bea­te Albers spä­ter for­mu­lier­te, „die Schön­hei­ten einer Umlei­tung durch Lüden­scheid“ erle­ben durf­ten, kam man doch pünkt­lich in Essen bei der Zeche Zoll­ver­ein an.

Die 1932 erbau­te und 1986 als letz­tes Esse­ner Berg­werk still­ge­leg­te Zeche war einst das größ­te, moderns­te und leis­tungs­fä­higs­te Stein­koh­len­berg­werk der Welt. 2001 wur­de Zeche Zoll­ver­ein Welt­kul­tur­er­be und beher­bergt heu­te ein viel­fäl­ti­ges Kunst‑, Kul­tur- und Frei­zeit­an­ge­bot. Bei zwei Füh­run­gen erfuh­ren die Damen und Her­ren aus Atten­dorn wie kno­chen­hart, gesund­heits­ge­fähr­dend und dre­ckig die Arbeit der Berg­leu­te bis zum Ende der För­de­rung war.

Bei einer klei­nen Stär­kung mit einer Cur­ry­wurst, was ein ech­tes Rohr­pott-Gefühl her­vor rief, muss­te sich Ange­la Mer­kel zahl­rei­chen Gesprä­chen ande­rer Besu­cher der Zeche stel­len, was sie auch freund­lich wie immer tat.

Danach ging es wei­ter zum „schöns­ten Sta­di­on der Welt“ wie der Signal Iduna Park von den Sport­jour­na­lis­ten in aller Welt genannt wird und in dem seit der Eröff­nung 1974 über 1000 Punkt- oder Pokal­spie­le von Borus­sia Dort­mund ange­pfif­fen wur­den. Beim Rund­gang durf­ten die Atten­dor­ner zwar den „hei­li­gen Rasen“ nicht betre­ten, konn­ten aber auf der Spie­ler- und Trai­ner­bank Platz neh­men und sich sogar in der Kabi­ne von Borus­sia Döne­kes über ehe­ma­li­ge Dort­mun­der Spie­ler anhö­ren.

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Inter­es­siert folg­ten die Atten­dor­ner den Aus­füh­run­gen bei der Sta­di­on­tour (hier auf der West­tri­bü­ne)

Fotos: Karl-Her­mann Ernst

Die Fahrt klang aus mit einem gemein­sa­men Abend­essen im „Jagd­haus im Kühl“ in der Nähe von Iser­lohn, von wo es dann nach einem Tag vol­ler neu­er Ein­drü­cke zurück in die Han­se­stadt ging.

Übri­gens: Natür­lich war Ange­la Mer­kel nicht per­sön­lich mit auf die­ser Fahrt, aber ihr lang­jäh­ri­ges Dou­ble, die Atten­dor­ne­rin Ursu­la Wan­ecki. khe

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