Montag, 07. April 2025

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St.-Ursula-Gymnasiasten aktiv in der Flücht­lings­hil­fe

Die Auf­nah­me von Geflüch­te­ten aus der Ukrai­ne wird im Amt für Sozia­les, Jugend, Fami­li­en und Senio­ren der Han­se­stadt Atten­dorn u.a. von Kath­rin Luers, einer ehe­ma­li­gen Schü­le­rin des St.-Ursula-Gymnasiums, koor­di­niert: „Die Situa­ti­on in der Ukrai­ne macht uns fas­sungs­los und die Lage der Zuwei­sun­gen von geflüch­te­ten Men­schen ist sehr dyna­misch. So freue ich mich auf eine Zusam­men­ar­beit mit mei­ner ehe­ma­li­gen Schu­le“. Auf­grund der Ent­wick­lung in der Ukrai­ne müs­se die Stadt Atten­dorn schnell agie­ren und die Unter­künf­te kurz­fris­tig bereit­stel­len. Man wis­se nicht genau, wann und wie vie­le Zuwei­sun­gen in den nächs­ten Wochen auf die Stadt Atten­dorn zukom­men.

Daher kon­tak­tier­te Kath­rin Luers das St.-Ursula-Gymnasium auf­grund der guten Zusam­men­ar­beit wäh­rend der durch den Syri­en­kon­flikt aus­ge­lös­ten Flücht­lings­kri­se 2015, als die Schu­le eine Flücht­lings­klas­se ein­rich­te­te und durch dia­ko­ni­sche Pro­jek­te zusätz­lich ver­schie­de­ne Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te außer­halb des Unter­richts orga­ni­sie­ren konn­te.

Gesagt – Getan! Bereits zwei Tage nach der Anfra­ge räum­te ein Reli­gi­ons­kurs aus der Jgst. Q1 zusam­men mit Leh­rer Kevin Risch die Flücht­lings­un­ter­kunft in Licht­ring­hau­sen leer, damit die­se gerei­nigt und mit neu­en Möbeln aus­ge­stat­tet wer­den konn­te. Noch in der­sel­ben Woche wur­de die nächs­te Auf­ga­be gemeis­tert: Bet­ten auf­bau­en in der neu­en Flücht­lings­un­ter­kunft im Schwal­ben­ohl. „Ohne die Unter­stüt­zung von Ehren­amt­li­chen hät­ten wir das kaum geschafft“, bedank­te sich Mari­us Pul­te, städ­ti­scher Mit­ar­bei­ter im Sozi­al­amt, recht herz­lich dies­mal bei den Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Jgst. Q2 im Anschluss an die Akti­on.

Jetzt soll die Flücht­lings­hil­fe der Schu­le mit einem Pro­jekt nach­hal­tig unter­stützt wer­den. Je nach Bedarf sind Nach­hil­fe, Spiel- und Betreu­ungs­an­ge­bo­te, aber auch Paten­schaf­ten für Kin­der denk­bar, um die Geflüch­te­ten vor Ort zu inte­grie­ren. „Wir freu­en uns auf gemein­sa­me Aktio­nen und Begeg­nun­gen zwi­schen Schü­le­rin­nen und Schü­lern und Geflüch­te­ten“, so Kevin Risch, der zusam­men mit Kol­le­gin Sabi­na Hen­nen die neue AG am St.-Ursula-Gymnasium koor­di­niert. Das Ange­bot des ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments gilt zunächst für die Ein­füh­rungs­pha­se und wird von den Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst­lern der Stadt unter­stützt.

Als sicht­ba­res Zei­chen der Soli­da­ri­tät mit der Ukrai­ne weht die Frie­dens­fah­ne vor dem St.-Ursula-Gymnasium.

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