1978 -1987

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Schmuckscheibe 1978

gestiftet von: Hans Schulte
erworben von: Klaus-Walter Hoberg

Die Scheibe zeigt den aufsteigenden Adler vor einer Berglandschaft. Es handelt sich um eine Intarsienarbeit in Holz und stammt aus dem Jagdartikelgeschäft Josef Langenohl aus Attendorn- Neu-Listernohl.

Mit dieser Schmuckscheibe begann die Sammlung. Herrn Hans Schulte sei nochmals ganz herzlich für seine Initiative gedankt.

Schmuckscheibe 1979

gestiftet von: Klaus-Walter Hoberg
erworben von: Tonis Schüttler

Das von Dieter Auert, Attendorn, in Öl auf Holz gemalte Motiv stammt aus dem Fersterbild im Schuhhaus Hoberg. Im Vordergrund sehen wir Hans Sachs, * Nürnberg 5.11.1494, + 19.1.1576, Deutscher Dichter, Meistersinger und Schuhmacher.
Im Hintergrund den Turm der Pfarrkirche und einige Fachwerkhäuser mit Stadtmauer.

Außerdem sehen wir das Attendorner Stadtwappen sowie einen Iserkopp.

Im Rahmen das Eichenlaub, das mit der Zielscheibe und dem Vogel das Schützen-
wesen symbolisiert.

Klaus-Walter Hoberg ist Eigentümer des Schuhgeschäftes in der Ennester Straße und stellt somit den Bezug zu seinem Beruf, seiner Heimatstadt und der Schützengesellschaft her.

Schmuckscheibe 1980

Gestiftet von: Tonis Schüttler
Erworben von: Reiner Zeppenfeld

Erich Johannes aus Attendorn malte auf Holz und zwar einmal die Burg Schnellenberg und die Pfarrkirche vom Schüldernhof aus gesehen. Auch hier finden wir wieder das Wappen der Stadt Attendorn und die Abbildung eines „Iserkopp“. Die „Iserköppe“ sollen Beutestücke aus dem 30- jährigen Krieg sein, welche den Attendorner im Kampf gegen die Schweden angeblich in die Hände fielen.

Schmuckscheibe 1981

Gestiftet von: Reiner Zeppenfeld
Erworben von: Herbert Keseberg

Die Ansicht von der Kirchentreppe aus zeigt den Marktplatz mit Kreisheimatmuseum und den benachbarten Einzelhandelsgeschäften. Der Maler Wilhelm Marsch aus Bamenohl fügte als Detail einen Masten mit der Attendorner Schützenfahne hinzu. Anlass diese Ansicht zu wählen war jedoch das Haus rechts, welches das Geschäft „Radio Zeppenfeld beherbergte, das elterliche Rundfunk- und Fernsehgeschäft mit Werkstatt, in welchem der Scheibenkönig auch arbeitete.

In der Umrandung finden wir das Attendorner Stadtwappen und die Katze mit Pfeil.

Schmuckscheibe 1982

Gestiftet von: Herbert Keseberg
Erworben von: Hans-Josef Schnatz

Herbert Keseberg ließ die alte Biggebrücke von Friedhelm Heseler, Attendorn, auf Holz gestalten.
Mit der Burg Schnellenberg im Hintergrund und den Gebäuden auf dem Attahügel erkennt man sofort, dass es sich um eine Ansicht aus der „Wasserpote“ handelt, in der Herbert Keseberg zu Hause ist.

Die gezeigte Biggebrücke stammt aus dem Barockzeitalter (17. Jahrundert) und wurde 1952 abgerissen.

Schmuckscheibe 1983

Gestiftet von: Hans-Josef Schnatz
Erworben von: Klaus Rameil

Die Scheibe von Hans-Josef Schnatz stellt den Bieketurm mit einer Häusergruppe Sewerngraben/ Bieketurmstraße dar und zwar von der Sonnen- schule aus gesehen. Interessant hierbei ist, das am Bieketurm noch ein Rest der alten Stadtmauer zu sehen ist. Einige von uns haben dieses noch in Erinnerung.

Der Schöpfer war Friedrich Windfuhr, Attendorn.

Schmuckscheibe 1984

Gestiftet von: Klaus Rameil
Erworben von: Werner Bischoff

Der Malermeister Siegmund Bittnerowski, Attendorn, ist der Hersteller dieser Holzscheibe inklusive Bemalung.

Das Stammhaus der Familie Wurm, Vorfahren von Klaus Rameil mütterlicherseits befindet sich im Niedersten Tor. Daher die Wahl dieser Ansicht in Richtung Pfarrkirche, die im Hintergrund zu sehen ist, auf das sogenannte „Cafe` Bück Dich“.

Schmuckscheibe 1985

Gestiftet von: Werner Bischoff
Erworben von: Hermann Hundt

Wieder war es Wilhelm Marsch, der diese Schmuckscheibe gestaltete. Der Blick geht in die „Breite Techt“ und in die Kölner Straße zum Stammhaus der Familie Bischoff. Am Bildrand links ist noch die nicht mehr vorhandene Klosterkirche angedeutet. Im unteren Kreisabschnitt befindet sich das Stadtwappen und die Katze mit Pfeil.

Schmuckscheine 1986

Gestiftet von: Hermann Hundt
Erworben von: Siegmund Bittnerowski

Gemalt von Erich Johannes auf Holz. Belager-ungsszene an der ehemaligen Befestigungsanlage Wassertor -Am Wassertor-, Stammhaus der Familie Hundt.

Die Inschrift lautet: Den Attendorner Schützen zum 575jährigen Jubiläum.
Gewidmet v. Scheibenkönig Hermann Hundt und Ehefrau Adelheid geb. Hoffmann.

Hermann Hundt ist gelernter Konditor und Adelheid Hundt stammt aus einer Dachdeckerfamilie, daher die Symbole.

Schmuckscheibe 1987

Gestiftet von: Siegmund Bittnerowski
Erworben von: Alfons Stumpf

Siegmund Bittnerowski, Malermeister, stellte die Scheibe in Folientechnik auf Holz selbst her.

Abgebildet ist der Königsorden der Attendorner Schützenkönige. Darunter das Wappen der Stadt Attendorn, daneben die Malerpalette unter der Aufschrift:
Gewidmet vom Scheibenkönig 1986 Siegmund Bittnerowski und Ehefrau Margot geb. Prentler