In der Hansestadt Attendorn sind die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt im Rahmen der Umgestaltung des Klosterplatzes und des Rathausplatzes gestartet. Ab sofort stehen im Bereich Schüldernhof provisorische Parkflächen zur Verfügung. 

Mit Fertigstellung der Fußgängerzone zwischen Sparkasse und „Schmuck Gummersbach“ Anfang September 2019 konnte der erste Bauabschnitt der umfassenden Umgestaltung des Rathaus-Umfeldes feierlich eröffnet werden.

Nun folgt der Ausbau des Bereiches Kloster- und Rathausplatz, der zusammen mit der angrenzenden Fußgängerzone zu einem einheitlichen Platz umgestaltet werden soll. Dabei wird die Parkplatznutzung auf dem Klosterplatz zugunsten von begrünten Aufenthaltsflächen reduziert. Diese Parkflächen sollen zukünftig nur noch mobilitätseingeschränkten Personen oder Familien zur Verfügung stehen.

Der Rathausplatz soll vom motorisierten Verkehr befreit und multifunktional ausgebaut werden. Sitzgelegenheiten, Spielmöglichkeiten und besondere Highlights wie ein Wasserspiel vor dem Rathaus heben den Bereich zukünftig hervor. Gleichzeitig wird der historischen Bedeutung des Areals Rechnung getragen und Elemente wie die Gedenkstätte oder auch Bezüge zum früheren Portal der Klosterkirche in die Gestaltung aufgenommen.

Zunächst werden bis voraussichtlich Jahresende die Fahrbahn und der Gehweg im Bereich des Klosterplatzes vor den Wohngebäuden bzw. Arztpraxen hergestellt. Im Anschluss folgt der Platzbereich vor „Königs Brotkorb“ mit anschließendem Ausbau des Gehwegbereichs vor den Gebäuden Kölner Straße 19 bis 25.

In der Hansestadt Attendorn sind die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt im Rahmen der Umgestaltung des Klosterplatzes und des Rathausplatzes gestartet. Während der Bauzeit stehen im Bereich Schüldernhof provisorische Parkflächen zur Verfügung (Foto: Hansestadt Attendorn).

Ab sofort steht im Bereich Schüldernhof außerdem eine Parkfläche mit 15 provisorisch angelegten Stellplätzen zur Verfügung. Durch die hergerichteten Parkplätze werden die auf dem Klosterplatz entfallenen Stellflächen solange kompensiert, bis im Bereich des Kölner Tores ein zusätzliches langfristiges Parkplatzangebot geschaffen werden kann. 

Mit dieser Baumaßnahme verbunden war die Versetzung der zur deutschen Einheit gepflanzten Linde („Einheitslinde“), die nun einige Meter weiter einen neuen Standort auf dem Klosterplatz gefunden hat. Auch die Bäume in der Kölner Straße haben am Mehrgenerationenplatz an der Finnentroper Straße eine neue Heimat gefunden. An der Kölner Straße werden später neue Bäume gepflanzt.

Mit schwerem Gerät wurde die „Einheitslinde“ auf dem Klosterplatz ausgegraben und einige Meter weiter neu eingegraben (Foto: Hansestadt Attendorn).

Natürlich sind die umfangreichen Straßenbauarbeiten nicht möglich, ohne die Nutzung der angrenzenden Grundstücke zu beeinträchtigen. Mit der bauausführenden Firma Spies wurde vereinbart, dass Anwohner und Anlieferer die Grundstücke erreichen können. Für Fußgänger wird es durchgehend möglich sein, die Arztpraxen, Geschäfte, Dienstleistungsbetriebe und Wohnungen aufzusuchen.

Für Rückfragen stehen die Rathaus-Mitarbeiter Christopher Schulte (Tiefbauamt), Telefon: 02722/64-336, E-Mail c.schulte@attendorn.org, und Ronja Wockel (Stadtteilmanagement), 02722/64-207, E-Mail r.wockel@attendorn.org, gerne zur Verfügung. Die Hansestadt Attendorn hat zudem auf der Internetseite www.attendorn-innenstadt2022.de alle Informationen zum Umbau veröffentlicht  

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