In Kürze jährt sich erneut der Jahrestag der Pogromnacht 1938 – der Nacht, als im Deutschen Reich die Synagogen brannten, jüdische Geschäfte zerstört wurden und die Ausgrenzung und Verfolgung der Juden einen weiteren schrecklichen Höhepunkt erlebte. So auch in Attendorn. Aus diesem Anlass möchten die AG Erinnerungskultur am St.-Ursula-Gymnasium und die Initiative „Jüdisch in Attendorn“ mit einer öffentlichen Veranstaltung an dieses Ereignis erinnern, das durch seine „Unkultur des Wegschauens“ auch den heute Lebenden den Spiegel vorhält.

Am Donnerstag, 14. November um 19 Uhr wird daher in der Aula des St.-Ursula-Gymnasiums ein musikalisch-literarischer Abend stattfinden. Für die Veranstaltung konnte die junge Geigerin Judith Stapf gewonnen werden. Die Absolventin der Barenboim-Said-Akademie in Berlin, an der sie künstlerisch von Daniel Barenboim betreut wurde, ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Musikwettbewerbe. Ihre zutiefst beeindruckende Geschichte mit Jerzy Grosz, dem letzten überlebenden deutschen Juden von Oskar Schindlers Liste, hat die Journalistin  Angela Krumpen in einem Buch festgehalten, aus dem sie an diesem Abend lesen wird.  Die musikalische Gestaltung des Abends übernehmen Judith Stapf, Christoph Schulte, Amelie Grote und das Vokalpraktikum der Jahrgangsstufen Q1 und Q2.

Anstelle eines Eintrittsgelds bittet die AG Erinnerungskultur um eine Spende für die Gedenkstättenarbeit in Polen. Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten in der Schulaula wird um Rückmeldung an das Schulsekretariat (02722/92580) oder unter gymnasium@st-ursula-attendorn.de gebeten. 

Infomationen unter
https://www.st-ursula-attendorn.de/2019/09/22/der-junge-von-schindlers-liste/

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