Am Montag, den 4.11.2019 ist in der Ennester Straße in Attendorn eine Vielzahl von Blumenkübeln aufgestellt worden. Eine Reaktion unserer Einzelhändler dort ließ nicht lange auf sich warten.
Sie bemängeln in erster Linie – aus unserer Sicht mit Recht – die starke Einschränkung des Lieferverkehrs. Bei der Vorstellung der Ausbaumaßnahme wurde damals zugesichert, dass Anlieferungsverkehr weiterhin möglich ist.

Ohne Frage sind Ennester und Niederste Straße und die hier durchgeführten Umbaumaßnahmen eine Bereicherung für unsere Stadt. Unumstritten ist auch, dass Blumen und Grünpflanzen die Straßen aufwerten, sie gehören dazu. Eine solche Vielzahl von Blumenkübeln schießt unserer Meinung nach aber über das Ziel hinaus.

Gerade durch die Verkehrsraumgestaltung „shared space“ sollen durch freiwillige, gegenseitige Rücksichtnahme Fuß-, Rad-, und Autoverkehr und andere räumliche Funktionen (Plätze) gleichberechtigt sein und somit die Lebens- und Aufenthaltsqualität verbessert werden. Durch die Anordnung der vielen Blumenkübel wird aus unserer Sicht eine zu starke Abtrennung des Fußweges erreicht. Es sind zu viele, weniger ist mehr. Es dominiert wieder die Fahrbahn.

Die CDU wird in der heutigen Ratssitzung vom 6.11.2019 daher wie folgt kritisch nachfragen:

  • Wie geht die Verwaltung mit den Einwänden der Einzelhändler um, gibt es Korrekturmaßnahmen?
  • Geht die Verwaltung auf die Einzelhändler zu?
  • Wie löst die Verwaltung das Problem der Anlieferung?
  • Wird die Anzahl der Blumenkübel wieder verringert?
Anderen empfehlen

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here