Nach der ausverkauften Album-Tour im April kommt „Querbeat“ im September für eine Show nach Attendorn. Am Freitag, 13. September 2019, gibt die Brassband ab 20.00 Uhr neue Songs und bewährte Hits in der Stadthalle zum Besten. Der Vorverkauf hat bereits begonnen.

Die Kombination aus Niveau, Finesse, Punk und Intelligenz hat selten so viel Spaß gemacht. Dreizehn laute nette Leute, die genau wissen was sie tun, wenn sie zum Tanz bitten – die Band „Querbeet“ lebt mit Herzblut für die Live-Momente.

Querbeat ist die ewige Newcomer-Band, obwohl die Formation gerade ihr 18-jahriges Bandjubiläum begeht und ihre Volljährigkeit feiert, als gäbe es kein Morgen. Wenn Querbeat auf Straßenfesten spielt, muss man inzwischen damit rechnen, dass alles lahmgelegt wird. Angesichts solch extremer Hype-Momente wurden wie dieses Jahr in ihrem Kiez, der Kölner Südstadt, die Sicherheitsvorkehrungen an eine etwas übertriebenere Art von Fan-Ansturm angeglichen. Das hatte es zuvor noch nie gegeben. Das Palladium war drei Abende in Folge ausverkauft. Universal Music und der WDR machten daraus sofort eine DVD, um wenigstens zu versuchen, das Live-Phänomen Querbeat einzufangen.

Bei ihrer Tour drehte Querbeat München auf links, und in Hamburg schrieben sie ihren Namen groß. Nach dem Festsaal Kreuzberg in Berlin, der Schweiz und Österreich folgten die Festivals: MS Dockville, Bochum Total, Juicy Beats, Parookaville und Summerjam. Und eh sie sich versahen, konnten sie auf eine ausverkaufte Tour zurückblicken und wie ein Konfetti-Tornado durch die Festivalsaison rauschen.

Nach dem Album „Fettes Q“ mit Ohrwürmern wie „Nie mehr Fastelovend“ und „Tschingderassabum“ plante die Bonner Brassband „Randale & Hurra“: In Amsterdam sollte dieses perfekte Unterfangen aus Riesen-Vision und Verpflichtung, Partyalarm und Sophistication, Rucksackreise und Writing-Session im poshen Studio-Loft entstehen. Doch alles kam anders, denn auf der Rückfahrt brannte der geliebte Band-Bulli aus. Tuba, Laptops und somit auch die Songs – alles weg, nur ein Notizblock konnte gerettet werden. Somit war alles wieder auf Anfang, „old school“ und analog. Im Oktober vergangenen Jahres kam das Album dann schließlich doch heraus und startete durch bis in die Top 10.

In den Herbergen der Welt, auf jeder Erasmus-Party in den Provinzdiskos, in den kahlen kaputten Clubs, schwelgt man mit Mano-Negra-Songs auf der Nylonklampfe und leichten Klamotten in der kollektiven Grob-Romantik: Komm, wir treten die Laternen aus, damit wir die Sterne sehen. Gelegentlich wird das Heimatkaff, wo sie jeden Kaugummi-Automaten und jeden artverwandten Akrobaten kennen, auch besucht, aber sie lassen die Kirche im Dorf. Und das darf auch genauso verstanden werden. Die einen gockeln halt durchs Laberland; Querbeat dagegen ist einfach wild und frei.

Karten gibt es ab 30,55 € bei der Tourist-Information Attendorn, im Bürgerbüro, in der Buchhandlung Frey, online unter www.tickets.attendorn.de, über die Tickethotline 0180/6050400 (0,20 €/Minute aus dem deutschen Festnetz, maximal 0,60 €/Minute aus allen Mobilfunknetzen) und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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