Attendorner Triathleten mit dem Rad zum Triathlon nach Hagen

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Die erfolgreichen Attendorner Triathleten beim Triathlon in Hagen (Foto: TV Attendorn).

Umweltschutz und Autoverzicht in Deutschland. Ernst Klein setzt das um, worüber in der Politik diskutiert wird. Knapp 75 km zum Triathlon in Hagen nutze er gleich zum Aufwärmen, um dort mit 1000 m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen weiter zu machen. Und dann mit dem Rad wieder zurück. Beim Triathlon selber startete er zusammen mit den Vereinskollegen Lothar und Yvonne Fischer auf der gleichen Strecke. Sowohl Ernst Klein wie auch Lothar Fischer hatten gleich nach dem Schwimmen Krampfprobleme, was sie aber trotzdem nicht davon abhielt auf dem Rad aufzudrehen. 4-mal die Steigung zur Hohensyburg machten die Radstrecke zur Herausforderung.

Lothar Fischer kam mit dieser Strecke gut zurecht. Wie immer nach dem Schwimmen (22:20) kommt sein Auftritt. 1:17:44 bis zum 10 km Lauf. Und auch hier gab er Gas. In 42:49 sprintete er auf den 1. Gesamtrang, was ihm den 11 Platz in seiner AK50 bescherte.

Pech hatte Ernst Klein. Ein Sturz auf der Radstrecke kostete ihm etwas Zeit. Nach seinem Schwimmen in 18:35 benötigte er auf dem Rad 1:23:57. Die 10 km lief er dann noch 56:54 und landete damit auf den 3. Podestplatz in seiner AK55.

Durch ihren Trainingsfleiß und ihre gute Vorbereitung für den Ligastart hätte Yvonne Fischer es beinahe zu einen gemeinsamen Zieleinlauf mit ihrem männlichen Vereinskollegen geschafft. Beim Schwimmen noch als schnellste aus Attendorn in 18:23 aus dem Wasser, musste sie die starken Radfahrkollegen ziehen lassen. Für die Radstrecke benötigte sie 1:29:41. Beim Laufen schaffte sie es dann beinahe noch ihren Vereinskollegen einzusammeln. Nach einer Laufzeit von 52:12 fehlten ihr zu Ernst Klein keine 30 Sekunden. Als Trost blieb ihr Platz 1 in ihrer Altersklasse.

Auf der halb so langen Strecke und für alle erfreulich nicht zur Burg hoch, ging es für Frank Schulte, Ulrich Arning und Manuela Fischer. Nach 11 Minuten 500 m schwimmen, ging es für Frank Schulte auf die 20 km Radstrecke. Nach 42:44 kam sein Wechsel zum Laufen. In 22:45 bewältigt er die abschließenden 5 km. Nach einer Gesamtzeit von 1:20:32 errang er dabei den 11. Rang in seiner AK.

Ulrich Arning war beim Schwimmen mit 10:04 etwas schneller, musste seinen Vereinskollegen kurz vor dem Wechsel jedoch vorbeilassen. Nur 20 Sekunden später verließ er die Wechselzone zum Laufen. Genau 26 Minuten später konnte er durch den Zielbogen laufen und erreichte den 17. Rang in seiner AK.

Nach langer Verletzungszeit und noch immer mit Problemen wagte sich Manuela Fischer wieder zu einem Wettkampf. Nach einer Gesamtzeit von 1:47:42 war sie mit ihrer Leistung voll zufrieden und kam damit auf den 7. Platz in ihrer AK.

Als letzte im Bunde war Susanne Große auf der Fun-Strecke unterwegs, 250 m schwimmen in 4:25, 13 km Rad in 34:35 und 2,5 km laufen in 17:55 und schon war das Ziel erreicht. In ihrer Altersklasse konnte sie mit der Silbermedaille wieder zufrieden heimfahren.

Stichwort Heimfahren. Das machte Ernst Klein auch wieder mit dem Rad. Diesmal in Begleitung mit den weiblichen Fans und Vereinskollegen Simone Berei und Petra Stumpf, die ebenfalls mit dem Rad angereist sind.

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