„Dass da wieder ein tolles Liga-Team zusammengekommen ist haben sie schon am Vorabend bei ihrer mannschaftsinternen Nudelparty unter Beweis gestellt“. TRI-TIME Abteilungsleiter Klaus Schneider zeigte sich sichtlich beeindruckt von ‚seinen‘ Jungs, die mit Tennis-Ass Marvin Griese, Skilangläufer Benjamin Selter, Rückkehrer Lukas Scholl und Newcomer Jolla Hesener am vergangenen Sonntag ihre Premiere in der Triathlon Verbandsliga feierten.

Zahlreiche Fans und Aktive aus den Reihen des Attendorner Traditionsvereins hatten sich genau deshalb schon früh am Morgen auf den Weg nach Gladbeck gemacht, um bereits um 10.40 Uhr beim Start im dortigen Freibadgelände dabei zu sein. 1 Kilometer Schwimmen, knapp 40 Kilometer Radfahren und der obligatorische Lauf über die 10 Kilometer lautete die Zielvorgabe für die Ausdauerspezialisten aus 18 angereisten Vereinen.

Als schnellster im Hansestädter Team erwies sich erwartungsgemäß Marvin Griese. Eine hervorragende Gesamtzeit von 1:54:24 zeigte die Uhr am Ende für den 26jährigen. „Marvin hat heute in allen drei Disziplinen restlos überzeugt“, kommentierte ein sichtlich zufriedener Trainer Duschan Pagon, der sich nicht zuletzt aktiv für den Feinschliff im Becken verantwortlich erwies.

Nicht weniger überrascht zeigte sich kurz darauf Benjamin Selter, der in ebenfalls hervorragenden 2:02:36 die Finishline passierte. Nach einer Topp-Saison mit gleich mehreren internationalen Skimarathons noch bis Ende März befindet sich der Skilangläufer eigentlich noch in der Regenerationsphase. „Über die abschließenden 37:28 auf der Laufstrecke bin ich schon angenehm überrascht“, kommentierte der Jüngste im aktuellen Team.

Zunächst hatte er im März im schweizerischen Engadin den Sprung in die Elite-C-Klasse im Skimarathon geschafft. Nun zeigte Lukas Scholl nach seiner Rückkehr auf die Triathlonbühne auch hier seine tolle Entwicklung. Mit einer 15:57 im Schwimmen hatte er schon früh eine gute Grundlage gelegt für seine 2:06:06 im Ziel seines ersten Rennens über die Olympische Distanz. „Ich konnte meinen Trainingszustand selber vor Rennbeginn nur schwer einordnen. Jetzt freue ich mich einfach nur auf den nächsten Wettkampf in Kamen-Kaiserau im Juni“ kommentierte Lukas Scholl seine Klasseleistung.

In der vergangenen Saison noch als Zuschauer und Fan mitgereist sorgte Jolla Hesener schließlich erst dafür, dass die Attendorner wieder eine schlagkräftige Mannschaft ins Wettkampfgeschehen schicken konnte. Zum ersten Mal überhaupt auf der langen Strecke unterwegs zeigte der 24-jährige vor allem Respekt auf der Schwimmstrecke. „Da steckt noch Potential, das gefördert werden muss“, beurteilte Klaus Schneider Heseners Rennbeginn. Was er aber ‚zu Lande‘ zauberte verdient alle Achtung. Seine 1:08:19 über den Radsplitt und seine anschließenden 38:02 im 10 Kilometer-Lauf erklären seine nie erwarteten 2:07: 00 im Gesamtergebnis.

Am Ende des Tages schließlich standen die Tri Geckos aus Dortmund mit dem ehemaligen Attendorner Max Zbonca ganz oben in der Tabelle. Ganz dicht zusammen und weit vor dem siebten aber präsentierten sich die Ränge 2 – 6. Genau in dieses Tabellenfeld (Platz 6) reihten sich auch die TRI-TIMEr aus Attendorn ein. Es ist zwar erst ein Wettkampf gelaufen, aber in dieser Form werden die Attendorner sicher ein Wörtchen mitreden beim Aufstieg in die Oberliga. Den nächsten Schritt dafür jedenfalls können sie Mitte Juni in Kaiserau angehen.

Anderen empfehlen

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here