Für viele endet ja die Osterzeit gefühlt spätestens am zweiten Feiertag. Doch eigentlich dürfen wir ganze 50 Tage lang das Fest der Auferstehung begehen. Diesen Akzent griffen die ökumenischen Schulgottesdienste der Sek. II am St.-Ursula-Gymnasium in der Woche nach den Osterferien auf und rückten sowohl die Osterkerze als auch die Tradition der Attendorner Ostersemmel ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

So steht die Kerze als sichtbares Zeichen für die österliche Hoffnung, dass mit dem leiblichen Tod nicht das Ende markiert ist, sondern dass durch das Ereignis der Auferstehung Jesu den Menschen die Perspektive auf ein „Leben in Fülle“ verheißen ist.

Die Brote, die durch ihre besondere Form an einen Fisch als das erste christliche Zeichen erinnern, verweisen auf die Gemeinschaft der Gläubigen, die aus dieser Hoffnung leben.

Schülerinnen und Schüler aus den Stufen EF und Q1 übernahmen die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes und regten durch die vorgetragenen Texte zum Nachdenken an.

Schulleiter Markus Ratajski segnete am Ende des Gottesdienstes die Brote, die dann anschließend in den Religionskursen genüsslich verzehrt wurden.

Die Attendorner Bäckerei König hatte es sich nicht nehmen lassen, der Tradition der Ostersemmel eine Verlängerung zu gewähren und spendete insgesamt elf der leckeren Kümmelbrote.

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