Beim Buschhüttener Triathlon gibt es wettermäßig nur die Extreme heiß oder eiskalt. Nachdem es in den letzten Jahren sommerlich warm war, musste man sich am Sonntag eher winterlich einstellen. Der wärmste Ort an diesem Tag war sicherlich das Freibadwasserbecken mit knapp 24 Grad. Morgens um kurz nach 9 Uhr hieß es für die taffen Triathlon Damen aus Attendorn mit ihren Mitstreiterinnen bei 5 Grad Lufttemperatur in das Wasser einzusteigen. Im Laufe des Tages sollte dies dann noch ca. 800 weitere Teilnehmer in mehreren Startgruppen durchführen. Keine 11 Minuten benötigte Ulrike Pagon für das 500m Schwimmen. Bereits 1,5 Minuten später folgten ihr Petra Stumpf und Magdalene Kolm als Debütantinnen. Ebenfalls bei ihrem ersten Triathlon benötigte Alwine Samp nochmal eine Minute länger bis zum Radwechsel.

Mehr oder weniger wurde sich anschließend für das Radfahren in der Wechselzone warm angezogen. Bei manchen blieb da natürlich auch so einiges an Zeit liegen. Auf der voll gesperrten Hüttentalstraße konnte man nun auf 26km versuchen sich warmzufahren. Schnellste auf der Radstrecke war Petra Stumpf mit einer Zeit knapp über 54 Minuten, verfolgt wurde sie von Magdalene Kolm (58 min) und Ulrike Pagon (61 min). So richtig warm werden konnte es Alwine Samp nicht und somit kam sie recht durchgefroren nach 1:20 Std. zum Laufsplit. Mit einem 2. Rang in ihrer AK55 und einer Zeit von  1:36:56 konnte Petra Stumpf zusammen mit Ulrike Pagon (3. AK50 1:46:38) auf der Bühne Platz nehmen, wo vorher die Topp-Stars wie der Olympiasieger und Weltmeister Jan Frodeno, Ironman-Sieger Andi Böcherer, Laura Philipp, Mareen Hufe und weiterer andere Größen des Triathlonsports geehrt worden sind. Mit einem 5. Platz  (1:45:13) in ihrer AK35 zeigte sich auch Neueinsteiger Magdalene Kolm zufrieden. Immer noch leicht durchgefroren erreichte auch Alwine Samp nach 2:05:46 das Ziel und konnte damit ihren ersten Triathlon bei widrigen Verhältnissen beenden. Mit Christine Cordes als künftige Ligastarterin bei den Attendorner Oberligafrauen war eine weiterer heimische Vertretung im Siegerland dabei. Durch ein Missverständnis hatte  sie jedoch eine Radrunde zu wenig gefahren und wurde damit disqualifiziert.

Direkt nach den Damen fiel auch der Startschuss für Jolla Hesener, den nächsten Neueinsteiger bei den Attendorner Triathleten. Bei seinem Handicap Schwimmen benötigte er noch über 10min. Beim Radfahren und Laufen konnte der Rookie jedoch aufdrehen und erreichte nach 1:18:58 das Ziel. Mit einem 7 Gesamtplatz ist das ein perfekter Einstieg in den Triathlonsport und die anstehenden Ligawettkämpfe. Auf der doppelt so langen Distanz waren am Nachmittag kurz vor der Elite die beiden Attendorner Marvin Griese und Abteilungsleiter Klaus Schneider unterwegs. Unbeeindruckt vom Wetter spulte Marvin Griese seinen Wettkampf routiniert durch. Sein Ziel, unter 2 Stunden zu finishen, verpasste er nur denkbar knapp um 25 Sekunden. Bei einem Rennen zusammen mit der deutschen Triathlon Elite konnte er aber dennoch mit seinem 33. Platz glücklich sein.

Mehr Probleme mit den Temperaturen und auch dauerhaftem Gerangel in der Schwimmbahn hatte an diesem Tag Klaus Schneider. Seine Zeit von 2:23:05 und Rang 9 in der AK50 lassen sich trotzdem sehen.

Mit Jaqueline Klement war eine ehemalige Attendornerin  ebenfalls auf der Kurzdistanz unterwegs. Mit 2:52:03 konnte sie am Ende den 5 Rang in der W25 erreichen.

Weiterhin ist erwähnenswert, dass Martin Schmidt und Duschan Pagon den ganzen Wettkampftag über als Kampfrichter im Einsatz waren und damit die Teilnahme der Ligamannschaften unterstützen. Werden vom teilnehmenden Verein keine Kampfrichter gestellt, muss dieser eine Strafe zahlen.

Nächste Woche steht der erste Verbandsliga-Wettkampf für das Attendorner Männer Team in Gladbeck an.
Erhofft wird eine gute Platzierung um einen Wiederaufstieg in Angriff nehmen zu können.

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