Der Zonta-Oscar 2019 „Young Women in Public Affairs Award“ des Zonta-Clubs Siegen geht an Luisa Frey

Der Oscar ging bereits zum fünften Mal an eine Schülerin des St.-Ursula-Gymnasiums.

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(v.l.) Zonta-Club Präsidentin Dagmar Schulze-Lange, Preisträgerin Luisa Frey, Vorjahressiegerin Michelle Plaßmann und Projektbeauftragte Annette Dilling. Foto: Doris Kennemann

In der vergangenen Woche hatte der Zonta-Club Siegen Area zum 15. Mal zur Verleihung des „Young Women in Public Affairs Award“ nach Siegen in das Haus der Wirtschaft eingeladen. Diese Auszeichnung, kurz auch Zonta-Oscar genannt, erhalten stets junge Frauen zwischen 16 und 19 Jahren, die sowohl innerhalb als auch außerhalb der Schule außergewöhnlichen Einsatz an den Tag legen und dies besonders auch in Führungspositionen.

„Es ist wichtig, gerade junge Frauen in ihrem Engagement zu bestärken und herauszustellen“, betonte Annette Dilling, die Projektbeauftragte des Clubs. Eine solche junge Frau ist die 16-jährige Luisa Frey, Schülerin der Jgst. Q1 des St.-Ursula-Gymnasiums Attendorn. Sie ist die diesjährige Siegerin des mit 250 Euro dotierten Ehrenpreises. Luisa Frey ist u.a. Mitglied der Schülervertretung und vertritt die Schülerschaft auch in der Schulkonferenz. Die unter ihrer Mitwirkung durchgeführten Projekte sind oft auch mit einem caritativen Aspekt verbunden. Sie setzt ihre fachlichen Kompetenzen für ihre Mitschüler ein, indem sie Nachhilfeunterreicht erteilt. Kultureller Austausch ist Luisa ein großes Anliegen, was besonders in der Wahl des bilingualen Zweiges, der Teilnahme an einem Projekt gemeinsam mit Partnerschulen aus vier europäischen Ländern und am Austausch mit der norwegischen Stadt Bergen zum Ausdruck kommt. Luisa ist in der katholischen Kirchengemeinde bei der Messdienerausbildung aktiv und tanzt bei den „Regimentstöchter“ mit. Gerade Letzteres könne in der Karnevalshochburg Attendorn gar nicht genug wert geschätzt werden, betonte Bürgermeister Christian Pospischil in seiner Gratulation. Den ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zitierend sagte er weiter, dass bürgerschaftliches Engagement der „Gradmesser für die moralische Temperatur einer Gesellschaft“ sei. Luisa Frey trage durch ihren Einsatz für eine warme und menschliche Atmosphäre in Attendorn bei.

Auch der, nach eigener Aussage, stolze Schulleiter Markus Ratajski beglückwünschte seine Schülerin zu ihrem Erfolg. Sein Glückwunsch galt darüber hinaus aber auch Luisas Familie, der Schülerschaft und nicht zuletzt auch der gesamten Gesellschaft. Diese brauche solche jungen Frauen, die den Mut haben, über sich hinaus zu wachsen und sich der Verantwortung zu stellen. Zu den Gratulanten gehörte auch die Vorjahressiegerin Michelle Plaßmann, ebenfalls ehemalige Schülerin des St.-Ursula-Gymnasiums. Sie freute sich besonders, dass die Stele mit den Namen der Preisträgerinnen ein weiteres Jahr das Foyer der Schule an ihrem inzwischen bereits angestammten Platz zieren darf. Denn der Zonta-Oscar ging bereits zum fünften Mal an eine Schülerin des St.-Ursula-Gymnasiums.

Mit einem ähnlich hohen Engagement erreichten Helena Sophie Kaiser vom Städtischen Gymnasiums Lennestadt und Geena Francine Kurten vom St.-Ursula-Gymnasium Attendorn den zweiten und dritten Platz.

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