Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften 18 Grad beendeten am vergangenen Wochenende die heimischen Skilangläufer eine ausgesprochen gute Saison.

Der Deutsche Skiverband hatte zu den nationalen Titelkämpfen der Vereinsstaffeln ins bayerischen Reith im Winkl geladen und mit 187 gemeldeten Teams eine überragende Rückmeldung erhalten. Von Olympiateilnehmern über WM-Startern bis hin zu Legenden aus vergangenen Tagen hatte so mancher ambitionierte Sportler den Weg an die österreichische Grenze gefunden. Ebenso wie eine große Schar an Trainern, Betreuern, Fans und Aktiven, die mit einer rasanten Abschlussfeier den Winter 2019 endgültig zu den Akten legten, sorgten sie für ein tolles Frühlingsflair.

Ein Damen, ein Mixed und ein Herrenrennen, jeweils mit drei Läuferinnen oder Läufern stand auf dem Programm und lockte nicht zuletzt jeweils eine Staffel des SC Oberhundem sowie des TV Attendorn in den bayerischen Schnee. „Wir wollten einfach diese faszinierende Stimmung zum Winterabschluss genießen. Die Platzierung war zweitrangig“, bilanziert mit Oberhundems Andreas Schöttes der amtierende nordische Sportwart des Westdeutschen Skiverbandes die Teilnahme.

So ergaben sich vor Ort schließlich hochinteressante Mannschaftsaufstellungen.

Dreimal Schöttes hieß es im Mixed-Rennen. Damit  ließ Oberhundems Skifamilie nach ihrem gemeinsamen erfolgreichen Start beim diesjährigen Wasa-Lauf auch beim Finale noch einmal echtes  Familienfeeling aufkommen. Dabei konnte sich Melina Schöttes, am Abend zuvor noch für den Gesamtsieg beim Deutschlandpokal geehrt, schnell in die Spitzengruppe absetzen und anschließend auf Bruder Manuel weiterreichen, der ebenso wie Vater Andreas für ein beachtenswertes Gesamtergebnis sorgte. Da die in diesem Winter stark aufgetretenen Youngsters des TV Attendorn bereits studienbedingt die Saison beenden mussten war einzig Benjamin Selter in Reith im Winkl vor Ort. Der 22jährige Sport – und Pädagogikstudent hatte nicht zuletzt in Polen, der Schweiz und im bayerischen Wald im März für überragende Skimarathonergebnisse gesorgt. „Da müssen halt mal wieder die Alten ran“, lautete deshalb der knappe Kommentar von Uli Selter und Uli Rauchheld, die als älteste Staffel mit ihren 61 bzw. 68 Jahren nach einem Klasserennen von Startläufer Benjamin Selter für ein überaus beherztes Finale sorgten.

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