attendorner geschichten - helios dr. führer
Harald Führer, Chefarzt Gefäßchirurgie, an HELIOS Klinik Attendorn

Am 3. April 2019 um 17:00 Uhr spricht Harald Führer, Chefarzt Gefäßchirurgie der Helios Klinik Attendorn über das Thema „Krampfadern – nur ein ‚Schönheitsfehler‘ oder medizinisch notwendige Behandlung“? Die Veranstaltung findet im Großen Saal der Helios Klinik Attendorn statt und ist kostenlos.

Krampfadern, wie sie umgangssprachlich genannt werden, sind oberflächliche Erkrankungen der Venen. Besonders an den Beinen zeichnen sich die dauerhaft verhärteten und erweiterten Venen oft sichtbar ab, denn sie verlaufen dort direkt unter der Hautoberfläche. Viele Frauen nehmen diese sichtbaren Veränderungen der Venen als kosmetisches Problem wahr. In vielen Fällen können die Krampfadern aber auch auf ein Venenleiden hindeuten, das untersucht werden sollte.

Krampfadern, sogenannte Varizen, sind Venenerkrankungen, die häufig mit steigendem Alter auftreten. Frauen sind bis zu dreimal häufiger davon betroffen als Männer, denn viele Frauen haben genetisch bedingt ein schwaches Bindegewebe. Häufig treten Krampfadern bei Frauen auch durch eine Schwangerschaft auf. Langes Sitzen oder Stehen oder das Heben von Lasten, begünstigen generell die Entstehung von Krampfadern. Außerdem werden die Gefäßwände durch Übergewicht und Rauchen anfälliger für Schädigungen.

Besenreiser sind die ersten typisch sichtbaren Zeichen von Krampfadern. Dieses vorrangig kosmetische Problem kann aber mit Fortschreiten der Erkrankung zu einem Spannungs- und Schweregefühl in den Waden, einem Anschwellen der Beine (Ödem) oder Hautveränderungen bis hin zu einem offenen Bein führen. „Treten diese Symptome auf, sollte das Venenleiden ärztlich untersucht werden. Denn die Krampfadern können sich ohne Behandlung nicht zurückbilden“, erklärt Harald Führer.   

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