Durch Fühlen, Greifen, Tasten, Drehen können sich die motorischen Fähigkeiten Motorik bei einem Baby bestmöglich entwickeln.

Die ersten Lebensjahre eines Kindes sind für seine motorische Entwicklung besonders wichtig. Während dieser Zeit reift das Gehirn und bildet seine Struktur vollständig aus. Auch die Reaktionsschnelligkeit kann schon ein wenig geübt werden. Alle Anregungen, die es jetzt von außen bekommt, bestimmen entscheidend darüber, wie gut es im weiteren Verlauf des Lebens das Denken in Bezug auf körperlicher Aktivitäten steuern kann.

Sobald das Kind zu laufen beginnt, sind der Kreativität kaum mehr Grenzen gesetzt. Ob Sortierstationen, Stecktürme, Ballspiele, Balancieren, Rutschen, Schaukeln, im Sand spielen, auf der Wiese Blümchen pflücken, mit Kreide und Stiften malen oder durch Tunnel auf dem Spielplatz kriechen: Alle körperlichen Aktivitäten schulen die Motorik.

Was bedeutet Motorik?

Motorik (von lateinisch motor, ‚Beweger‘, abgeleitet von movere, ‚bewegen‘, ‚antreiben‘; und griechisch motorikè téchne, ‚Bewegungstechnik‘, ‚Bewegungsfertigkeit‘, ‚Bewegungskunst‘, ‚Bewegungswissenschaft‘, ‚Bewegungslehre‘) bezeichnet die Gesamtheit der Aktionen der Skelettmuskulatur … willkürlich erzeugte Bewegungsabläufe des Körpers, die, von spezifischen Gehirnzentren gesteuert, über das nervöse Reizleitungssystem durch den Muskelapparat realisiert werden. (Auszug Wikipedia.de)

Indem die Eltern den Tast- und Gleichgewichtssinn immer wieder stimulieren, können sie ihr Kind in seinem Lernprozess unterstützen.

Ein paar Anregungen:

  • Positionieren Sie Ihr Babys tagsüber öfters einmal in die Bauchlage (Niemals unbeaufsichtigt!). Je mehr Zeit Ihr Babys in dieser Position verbringen, desto schneller lernen sie zumeist, sich zu drehen, zu rollen und zu krabbeln.
  • Einfache Fingerspiele fördern die Feinmotorik von Kleinstkindern besonders gut.
  • Greifbälle oder Rasseln, alles wonach das Baby greifen, was es schütteln oder dem es hinterherkrabbeln kann, hilft ihm, seine motorischen Fähigkeiten zu verbessern.
  • Ab etwa dem sechsten Monat übt sich ihr Baby darin, seine Position zu wechseln. So können Sie jetzt beobachten, wie Ihr Baby im sechsten Monat vergnügt durch das Wohnzimmer kullert. Frühstarter beginnen sogar bereits zu krabbeln. Bieten Sie ihnen die Möglichkeit in Reichweite neue asugewählte Spielgeräte zu erkunden
  • Sobald ihr Kind zu laufen beginnt, sind ihrer Kreativität zum Motoriktraining kaum mehr Grenzen gesetzt. Ob Sortierstationen, Stecktürme, Ballspiele, Balancieren, Rutschen, Schaukeln: Alle körperlichen Aktivitäten schulen die Motorik.
  • Um den 11. Monat verfeinert sich die Handmotorik Ihres Kindes zusehends – bei einigen Kindern ist jetzt der Pinzettengriff zu beobachten, das heißt das Kind nimmt Gegenstände mit der Spitze von Daumen und Zeigefinger auf. Viele Babys blättern dann liebend gern in Bilderbüchern. Dank der verbesserten Feinmotorik können sie nun (am besten dicke und feste) Seiten umblättern. Oft betrachten Sie lange versunken die verschiedenen Bilder und benennen diese vielleicht schon mit bestimmten Worten. Auch  entdecken Kinder immer mehr Einzelheiten und finden im schon bekannten Buch noch immer neue Dinge. Besonders schön, wenn Ihr Liebling seine Eltern, Großeltern oder Geschwister in einem von Ihnen selbstgestalteten Kinderfotobuch wiederentdeckt, welches mittlerweile mit ein paar Mausklicks einfach online erstellt werden kann.

Für größere Kinder gibt es eine riesige Auswahl an Spielzeug, zum Training der Motorik. Hier eine Aufzählung der beliebtesten Spielgeräte: Bälle, Kriechtunnel, Balancier-Elemente, Rollbretter,  Stelzen, Trampolin, Bewegungsbausteine, Federspiele, Schaukeln …

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