Das Südsauerlandmuseum lädt am nächsten Sonntag, den 10. Februar um 15:00 Uhr , zur letzten Familienführung durch die Sonderausstellung „Shalom & Mazel Tov“ ein. Die Ausstellung endet am 24. Februar 2019.

Die Familienführung wendet sich besonders an Kinder und Jugendliche.

Südsauerlandmuseum - Shalom & Mazel TovDie Erinnerung an die jüdischen Mitbürger ist noch wach. Man lebte Tür an Tür, auch wenn das religiöse Glaubensbekenntnis unterschiedlich war. Die Ausstellung widmet sich dem Zusammenleben „Tür an Tür“ mit den christlichen Nachbarn, beschreibt anschaulich ihre Gewerbe, die Lebenszusammenhänge und geht auf einzelne Personen ein.

Das Judentum in Europa blickt auf eine wechselvolle, über 1700-jährige Geschichte zurück. Nach Phasen des friedlichen Zusammenlebens kam es, besonders nach Pestepidemien und sozialen Umbrüchen, zu Vertreibungen und Pogromen.

Kaiser und Landesherren duldeten Juden jedoch wegen ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit und gewährten Schutz. In Südwestfalen und auch in Attendorn waren Juden bereits im Spätmittelalter ansässig. Im 18. Jh. lebten darüber hinaus jüdische Familien in Förde, Lenhausen, Neuenkleusheim (Synagogengemeinde) und Oedingen. Im 19. Jh. kamen Helden, Dünschede, Langenei, Altenhundem, Kirchhundem, Elspe, Rahrbach, Oberveischede, Rhode und Olpe als Wohnorte hinzu. Im Jahr 1942 wurde das Leben der jüdischen Familien im Kreis Olpe grausam beendet.

Was: Familienführung durch die Sonderausstellung
Wann: 10. Feb.2019 um 15:00 Uhr
Wo: Südsauerlandmuseum, Attendorn, Alter Markt 1

Die Führung ist kostenlos, Sie bezahlen nur den Eintritt: Familienkarte 4,50 EUR

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