Mit diesem Thema beteiligt sich die St. Laurentius-Schule Attendorn seit 2 Jahren an der landesweiten Kampagne „Schule der Zukunft –Bildung für Nachhaltigkeit“. Verschiedene fächerübergreifende Projekte wurden seitdem in diesem Rahmen durchgeführt.

Zuletzt war es eine Initiative der Berufspraxisstufe, der Schülervertretung, der Schulpflegschaft und der Schulleitung, die unter diesem Motto den Blick  auf die Situation von Menschen mit Behinderung im südlichen Afrika lenkte. Zuvor war die Schule auf den Verein „Utho Ngathi – Südliches Afrika e.V.“ aufmerksam geworden. Andreas Wörster, ein gebürtiger Siegerländer, lebt seit 28 Jahren als Physiotherapeut in Südafrika und hat dort eine Arbeit mit behinderten Menschen aufgebaut.

Als die Schulgremien davon erfuhren, reifte schnell der Gedanke, durch kleine Aktionen Gelder zu sammeln, und so wurden beim Tag der offenen Tür und beim Elterncafé Dosen aufgestellt. Auch die Berufspraxisstufe stellte so manches im Werkunterricht her und entschied, einen Teil des Erlöses ihres Adventsbasars für Utho Ngathi zu spenden. Zuletzt war es der Schulstand beim Weihnachtsmarkt auf dem Hof Belke mit angegliedertem Waffelstand, bei dem der Erlös für diesen Zweck bestimmt sein sollte.

Und so konnten jetzt die Schülervertreter Giuseppe, Marcel und Laxsana, die SV-Lehrerin Rebecca Dudek, Gabriele Kluth als eine der Projektverantwortlichen zusammen mit den Schulpflegschaftsvorsitzenden Melanie Schulte und Heike Schulte sowie Schulleiter Dr. Christof Langenbach der Schulgemeinschaft die stolze Summe von € 800,- verkünden, die nun an Utho Ngathi überwiesen werden kann.

Andreas Wörster berichtete auf Nachfrage, wie gut dieser Betrag für die Anschaffung von 4 Fahrrädern verwendet werden kann. Damit kann Kindern in Sambia, wo der der Verein ein Internat mit angegliederter Schule betreibt, der Schulbesuch bzw. die inklusive Teilhabe am Sozialleben ermöglicht werden. Dieser Verwendungszweck stieß bei den Schülerinnen und Schülern der St. Laurentius-Schule auf große Zustimmung. Die Schule, die durch Zuwendungen von außen so oft selbst große Unterstützung und Wertschätzung erfährt, möchte durch diese Aktion für behinderte Kinder in Afrika ausdrücken, dass Nehmen und Geben sich immer gut ergänzen und dass Freude ins eigene Herz zurückkehrt, wenn wir anderen eine Freude bereiten und ihnen helfen.

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