Mehr als 70 Promis hat der Entertainer Jörg Knör bislang parodiert. Am Sonntag, 16. Dezember 2018, kommt der Wahl-Hamburger mit seinem Jahresrückblick der besonderen Art in die Attendorner Stadthalle. In einem Interview mit der Pressestelle der Hansestadt Attendorn erzählt er von seinen Projekten.

Am schlimmsten ist es für Jörg Knör, wenn jemand behauptet, er sei ein Imitator: „Eine Imitation ist die exakte Kopie von etwas oder jemand, also ganz unkreativ. Die Parodie ist die möglichst geistreich, humorvolle Interpretation – und damit wieder ein eigenständiges ‚Kunstwerk‘.“ Bei der Parodie ist es Knör ganz wichtig, dass das Publikum das prominente „Opfer“ allein schon an der Stimme erkennt.

Seit beinahe 40 Jahren steht Jörg Knör jetzt auf der Bühne. Begonnen hatte alles Mitte der 70er Jahre, als er von Alfred Biolek für Rudi Carrells Fernsehshow „Am laufenden Band“ entdeckt wurde. Der Zauber, der einen Auftritt begleitet, lässt den Entertainer allerdings auch heute noch nicht los. Noch immer hat er riesigen Spaß daran, sich „tolle Sachen“ auszudenken. Dazu kommt für ihn als besonderer Kick der Nervenkitzel, nicht zu wissen, ob andere das dann am Ende auch toll finden – gefolgt von der Erlösung, die er als Bühnenmensch verspürt, wenn das Konzept aufgeht und das Publikum seinen Spaß hat.

Der künstlerische Tausendsassa wird wegen seiner Vielseitigkeit in den Medien oftmals als „Letzter seiner Zunft“ beschrieben. Er selbst will sich dabei ausdrücklich nicht auf eine Seite seines Schaffens festlegen: „Meine musikalische Seite in Parodie und Songs ist mir schon emotional näher als die Wortnummern oder das Zeichnen, aber auch nur ganz knapp.“ „‘Knör-typisch‘“, so sagte er weiter über sich selbst, „ist aber seit 40 Jahren die bunte Mischung aus allem. Immer wieder überraschen mit Neuem: temporeich und aktuell.“ In seiner Rückblicksshow „Das war’s mit Stars 2018“ bleibt er denn auch den Highlights des Jahres inklusive der Diskussionen um die GroKo auf der Spur.

Auf seinen Auftritt in Attendorn freut sich der Entertainer jetzt schon: „Der Sauerländer will überzeugt werden. Er ist nicht billig zu kriegen. Das mag ich, und das spornt meinen Ehrgeiz an, alles zu geben.“

Wer Lust auf die zweistündige, wilde Achterbahnfahrt durch zwölf Monate Promigeschichten hat, kann noch Tickets für die Show in der Stadthalle bekommen. Karten gibt es ab 25,20 € bei der Tourist-Info in Attendorn, im Bürgerbüro, online unter www.tickets.attendorn.de, über die Tickethotline 0180/ 60 50 400 (0,20 €/Minute aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 €/Minute aus allen Mobilfunknetzen) und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Für diese Veranstaltung sind VIP-Tickets erhältlich. Das VIP-Ticket enthält einen reservierten Parkplatz, einen reservierten Sitzplatz in der ersten Kategorie, sowie die Garderobe und die kostenfreie Bewirtung ab zwei Stunden vor der Veranstaltung im Stadthallenrestaurant „Lobby“.

Das vollständige Interview mit Jörg Knör finden Sie auf der Homepage der Hansestadt Attendorn unter www.attendorn.de.

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