attendorner geschichten - helios
Chefarzt Dr. Martin Vielhauer

Laut Umfragen leiden rund 25 % der westlichen Bevölkerung mindestens einmal im Monat unter Refluxbeschwerden, also saurem Aufstoßen, verbunden mit Sodbrennen oder anderen Symptomen, die häufig in Eigenregie mit Säureblockern behandelt werden. Davon ist abzuraten. Zwar führt die Refluxkrankheit selbst nicht zwingend zu Schleimhautschäden, aber wenn das Aufstoßen häufig auftritt, kann es zu Veränderungen der Zellen der unteren Speiseröhre führen, die dann überwacht werden sollten, um eine Tumorerkrankung zu vermeiden.

Die Medizin kennt viele Behandlungsmaßnahmen – von einfachen Verhaltensregeln über sinnvolle Medikamente bis hin zur operativen Therapie – die natürlich genau auf die Ursache abgestimmt sein müssen. Hierfür bedarf es einer gründlichen Diagnostik wie etwa eine Endoskopie mit Probenentnahme, eine Messung des Reflux in der Speiseröhre über 24 Stunden, der Ausschluss einer Bewegungsstörung der Speiseröhre und des Magens sowie anderweitiger Erkrankungen.

Mit den neu gegründeten und im nächsten Jahr zu Zertifizierung angemeldeten Refluxzentrum wird die Helios Klinik Attendorn ihr Angebot für Reflux-Patienten erweitern, denn wichtig ist für jeden Patienten die individuell optimale Therapie und Überwachung.

Im Rahmen seines Vortrags wird Dr. Vielhauer die Vorgehensweise mit Bild- und Videosequenzen erläutern und mit den interessierten Gästen die Endoskopieabteilung besichtigen. Hier können die notwenigen Untersuchungsgeräte aus der Nähe betrachtet werden. Für Fragen aus dem Publikum wird ausreichend Zeit zur Verfügung stehen.

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