Mode ist für viele Menschen eine Möglichkeit, die eigene Identität auszudrücken. In immer größerem Maß gilt das auch für Männer. Ein Zeichen dafür: Mehr und mehr Blogs veröffentlichen Beiträge über Modetrends für Herren.

Männer gelten immer noch als Modemuffel, dabei zeigen diverse Studien, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Laut der Branchenstudie „Textilmarkt 2020“ fühlen sich vor allem Männer unter 25 Jahren von der Modebranche vernachlässigt – und das, obwohl das „starke Geschlecht“ im Jahr 2016 Bekleidung im Wert von rund 19 Milliarden Euro gekauft hat. In diesem Zusammenhang besonders interessant: Das Segment Männermode ist im Wachstum, während die Absatzzahlen bei Damenmode sinken. Umso wichtiger ist es für Unternehmen in der Modebranche, verstärkt Männer in den Fokus zu rücken – zum Beispiel mit den aktuellen Modetrends.

Wer Interesse an Mode hat, gerät schnell in Versuchung, jeden Trend mitzumachen. Doch am Ende landen Unmengen an Kleiderstücken im Schrank, die nicht zusammenpassen. Nicht zuletzt deshalb ist es sinnvoll, sich zu vergegenwärtigen, dass sich manche Basics in vielen saisonalen Trends wiederfinden, zum Beispiel knielange Herrenmäntel wie diese. In Kombination mit Chinohose und Hemd wirkt man damit elegant, mit Sweatshirt oder Jeans getragen, ist man eher casual unterwegs.

Apropos Hemd: In diesem Winter schwer angesagt ist das Karohemd, am besten aus Flanell, damit man der Kälte trotzen kann. Dabei ist Karo nicht gleich Karo, denn mittlerweile werden die karierten Hemden auch in Batikoptik angeboten. Da das Karohemd einen lässigen und sportlichen Touch hat, lässt es sich gut mit gemütlichen Hoodies oder alltagstauglichen Jogginghosen kombinieren. Auch wenn Männer nicht gern von altersgerechter Kleidung hören: In fortgeschrittenem Alter sollte man bei der Kombination von Karohemd und Sweatpants vorsichtig sein, denn ansonsten sieht man schnell verkleidet aus. Auf Nummer sicher geht man mit einer Jeans.

Tragbar in jedem Alter ist hingegen der Norwegerpulli, der bereits in den 1980-Jahren von Skandinavien aus seinen Weg nach Deutschland gefunden hat. Doch längst wird er nicht nur im Norden getragen. Immer mehr Menschen haben den rustikalen Charme des Pullis für sich entdeckt und tragen ihn im Herbst als Jackenersatz und im Winter beim Skifahren. Das Gute ist, dass der Norwegerpulli sehr leicht zu kombinieren ist. Wer es sportlich mag, trägt ihn zu Jeans und Boots; ist das Muster des Pullis nicht allzu extravagant, kann man in Kombination mit einer Chinohose sogar ein elegantes Outfit kreieren. Letzten Endes zählt, dass man sich wohlfühlt.

Bildrechte: Flickr Gloverall Robert Sheie CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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